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	<title>Mickey Meinert</title>
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	<description>SingerSongwriter &#38; Guitarist</description>
	<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 10:43:04 +0000</pubDate>
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		<title>Rock&#8217;n'Roll Denkmal</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 10:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[via Lippische Landes-Zeitung (LZ) :
Mickey Meinert unterhält seine Fans im Bahnhof mit schnörkelloser Musik
Star-Allüren und Sonderwünsche sind ihm fremd
Bad Salzuflen. Was für Carlos Santana die E-Gitarre ist, ist für Mickey Meinert seine Akustische. Seit über 30 Jahren tourt der Lipper mit &#8220;Kultstatus&#8221; über die Bühnen der Region. Am Donnerstag hat er zusammen mit &#8220;Zacky&#8221; Tsoukas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>via <a href="http://www.lz.de/home/nachrichten_aus_lippe/bad_salzuflen/bad_salzuflen/5944163_Mickey_Meinert_unterhaelt_seine_Fans_im_Bahnhof_mit_schnoerkelloser_Musik.html" target="_blank">Lippische Landes-Zeitung (LZ)</a> :</p>
<p><font size="+1">Mickey Meinert unterhält seine Fans im Bahnhof mit schnörkelloser Musik</font><br />
Star-Allüren und Sonderwünsche sind ihm fremd</b></p>
<p>Bad Salzuflen. Was für Carlos Santana die E-Gitarre ist, ist für Mickey Meinert seine Akustische. Seit über 30 Jahren tourt der Lipper mit &#8220;Kultstatus&#8221; über die Bühnen der Region. Am Donnerstag hat er zusammen mit &#8220;Zacky&#8221; Tsoukas und &#8220;Wunz&#8221; Hohmeier im Bad Salzufler Bahnhof Station gemacht.</p>
<p>Einen Wikipedia-Eintrag hat Mickey Meinert ebenso wenig wie Starallüren oder Sonderwünsche. Wozu auch, denn bei ihm steht von Beginn an die Musik im Vordergrund. So auch im &#8220;Lokation&#8221;. Nur mit seiner Gitarre bewaffnet, betrat der aus Bentrup-Loßbruch stammende Musiker die Bühne und spielte die ersten drei Songs allein. Ohne Schnörkel, ohne doppelten Boden und einfach live mit viel Gefühl.</p>
<p>Wer sich bis zu dem Zeitpunkt noch fragte, warum Künstler mit großen Namen wie Marianne Rosenberg, Juliane Werding oder Otto Waalkes mit Meinert zusammenarbeiten, wurde bereits nach wenigen Minuten aufgeklärt, worum es bei dem Auftritt wirklich ging: um Musik pur. Und das setzte sich auch im restlichen, fast dreistündigen Konzert fort.</p>
<p>Während auf dem aktuellen Werk von Mickey Meinert nur deutsche Texte zu finden sind, gab es beim gesamten Konzert fein eingestreute Songs in englischer Sprache. Besondere Gäste - unter ihnen Werner Vogt, ein alter Weggefährte Meinerts -, ließen das Konzert fast wie ein Familientreffen im Bahnhof anmuten.</p>
<p>Bei dem Titel &#8220;Ich bin ein Rock&#8217;n'Roll-Denkmal&#8221; schmunzelten viele der etwa 130 Besucher, zumal der Song für die &#8220;Alten Hasen&#8221; auf der Bühne treffender nicht hätte sein können. &#8220;Ich merke an eurem Applaus, dass euch das hier sehr gut gefällt&#8221;, schlussfolgerte Werner Vogt.</p>
<p>Das traf es. Der Auftritt von Micky Meinert und seinen Gästen im Bahnhof war also ein echter Erfolg für das Team des Kulturvereins &#8220;Gleis 1&#8243;, der mit dem Konzert am Donnerstag einen guten Start in die neue Saison hingelegt hat. (dhob)</p>
<p><b>Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2012</b></p>
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		<title>I Muvrini Live Olympia</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 16:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mit &#8220;I MUVRINI&#8221; ging&#8217;s vor ein paar Monaten wieder im Pariser &#8220;Olympia&#8221; zur Sache. 
Ein Grossteil dieses Konzerts ist mittlerweile als Doppel-CD erschienen. 
Es gibt sie beispielsweise bei Amazon.de oder bei Weltbild. 
Ein schoenes, authentisches Audio-Dokument&#8230; 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2011_11_06_imuvrini_olympia.jpg" style="float:left;margin-right:25px"></p>
<p>Mit &#8220;I MUVRINI&#8221; ging&#8217;s vor ein paar Monaten wieder im Pariser &#8220;Olympia&#8221; zur Sache. </p>
<p>Ein Grossteil dieses Konzerts ist mittlerweile als <a href="http://www.normcast.de/musik/i-muvrini-live-im-olympia-paris/" target="_blank">Doppel-CD</a> erschienen. </p>
<p>Es gibt sie beispielsweise bei <a href="http://www.amazon.de/Live-Olympia-2011-I-Muvrini/dp/B0054RVT1I/ref=sr_1_2?ie=UTF8&#038;qid=1313686314&#038;sr=8-2" target="_blank">Amazon.de</a> oder bei <a href="http://www.weltbild.de/3/16982000-1/musik/live-olympia-2011.html" target="_blank">Weltbild</a>. </p>
<p>Ein schoenes, authentisches Audio-Dokument&#8230; <br clear="all"></p>
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		<title>tatort smAll Stars</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 15:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch in diesem Jahr 2011 wird es wieder die traditionelle GTsmAllStars - Konzertreihe in der Guetersloher &#8220;Weberei&#8221; geben. Diesmal haben wir uns ein paar Besonderheiten einfallen lassen  

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr 2011 wird es wieder die traditionelle GTsmAllStars - Konzertreihe in der Guetersloher &#8220;Weberei&#8221; geben. Diesmal haben wir uns ein paar Besonderheiten einfallen lassen <img src='http://www.mickeymeinert.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2011_11_06_tatort_smallstars.jpg" title="GT smAll Stars Plakat 2011"></center></p>
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		</item>
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		<title>Schoenen Gruss vom Blues!</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 09:45:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[via StadtDetmold.de

Das KulturTeam der Stadt Detmold präsentiert:
Schönen Gruß vom Blues!
Dieter Kropp &#038; Gäste
Mickey Meinert
- Gesang, Gitarre
Wir freuen uns sehr, an diesem Abend einen Musiker vorstellen zu können, dessen internationale Reputationen ihm weit vorauseilen. Ein Künstler, dessen beseeltes Gitarrenspiel geschätzt wurde und wird von Stephan Eicher, Al Bano Carrisi, Schiller, Marianne Rosenberg, Juliane Werding, Otto Waalkes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b><a href="http://www.stadtdetmold.de/7066.0.html" target="_blank">via StadtDetmold.de</a></b></p>
<p><img src="http://www.stadtdetmold.de/typo3temp/pics/7e5f6933ee.jpg" style="float:right;margin-left:15px" title="Mickey Meinert"><br />
Das KulturTeam der Stadt Detmold präsentiert:</p>
<p>Schönen Gruß vom Blues!<br />
Dieter Kropp &#038; Gäste</p>
<p>Mickey Meinert<br />
- Gesang, Gitarre</p>
<p>Wir freuen uns sehr, an diesem Abend einen Musiker vorstellen zu können, dessen internationale Reputationen ihm weit vorauseilen. Ein Künstler, dessen beseeltes Gitarrenspiel geschätzt wurde und wird von Stephan Eicher, Al Bano Carrisi, Schiller, Marianne Rosenberg, Juliane Werding, Otto Waalkes und ganz aktuell auch von den korsischen Weltmusikern „I Muvrini“. Auf globalen Tourneen durch ganz Europa, Kanada, Japan, China oder auch die USA hat er tausende Menschen im Publikum mit seinem stilistisch vielseitigem Gitarrenspiel und seiner facettenreiche Stimme begeistert. Das Beste allerdings ist, dass der Mann aus Kohlstädt stammt, in Bentrup lebt und bereits seit Mitte der siebziger Jahr mit seinen verschiedenen Formationen auch hier in der Region immer wieder für neue musikalische Impulse sorgt. Angefangen von Solo-Konzerten, über die legendären Auftritte mit „Meinert’s Folk Company“ sowie der schon längst Kult-Status anerkannten „Lippischen Landplage“.</p>
<p>Seit Anbeginn seines musikalischen Schaffens und seiner Neugierde auf Musik spürte Mickey Meinert eine sehr enge Verbundenheit zum Blues, und das nicht nur in seinen traditionellen Formen. Jimi Hendrix, Jeff Beck und Fritz Blitz sind seine Einflüsse.  </p>
<p>Nicht von ungefähr kam schließlich auch die Einladung des Crossroad Hamburg e.V.,  als Dozent, Juror und Mentor bei einem der größten deutschen Gitarren-Nachwuchs-Festivals dabei zu sein: dem Robert-Johnson–Guitar-Award.</p>
<p>In verschiedenen Musiker-Kombinationen werden all die Facetten des bluesigen Mickey Meinert präsentiert. Sein einzigartiger Zugang und wunderbarer Umgang mit akustischen Gitarren, sowie seine Fähigkeit, die intensiven “on the road“ - Erfahrungen durch Töne in Geschichten zu verwandeln, sein Geschick und Gespür für den musikalischen Moment werden uns sicherlich einen spannenden Abend bereiten. Hier wird Leidenschaft sicht – und hörbar zum Lebensinhalt.</p>
<p>Dieter Kropp – Mundharmonika<br />
Dirk Vollbrecht - Bass<br />
Jochen Reich – Schlagzeug</p>
<p>Donnerstag, 22. September 2011, 20.00 h</p>
<p>Aula der Alten Schule am Wall, Detmold<br />
Eingang durch das Residenz Hotel, Paulinenstraße 19, 32756 Detmold</p>
<p>Tickets Online erhältlich, sowie bei den bekannten Vorverkaufsstellen Tourist-Information der Stadt Detmold im Rathaus am Markt (Tel. 05231-977328) und der Lippischen Landes-Zeitung (Hotline 0180-5006285) und an allen Vorverkaufsstellen von ADticket.</p>
<p>Außerdem gibt es Tickets für 14,00€ an der Abendkasse.</p>
<p>Weitere Informationen gibt es beim KulturTeam der Stadt Detmold Tel.05231-977920</p>
<p><b><a href="http://www.stadtdetmold.de/7066.0.html" target="_blank">via StadtDetmold.de</a></b></p>
<p><br clear="all"></p>
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		<title>Nova Rock mit Otto</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 14:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[On Tour]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Otto rockt mit System Of A Down&#8221; titelt das Portal www.vienna.at und liefert gleich ein schoenes Foto mit. 

Zitat:

&#8220;Die heimliche Hymne des Nova Rock präsentierte Otto mit seinen Friesenjungs auf dem zweiten Hauptschauplatz ebenfalls um die Geisterstunde. Herr Waalkes intonierte Wolfgang Ambros&#8217; &#8220;Schifoan&#8221; und lieferte dazu die hochdeutsche Übersetzung, Tausende steuerten den Chor bei. Otto [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<a href="http://www.vienna.at/hoehepunkt-des-nova-rock-otto-rockt-mit-system-of-a-down/news-20110614-09301768" target="_blank">Otto rockt mit System Of A Down</a>&#8221; titelt das Portal <a href="http://www.vienna.at" target="_blank">www.vienna.at</a> und liefert gleich ein schoenes Foto mit. </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2011_06_14_nova_rock_mit_otto.jpg" title="Otto &#038; Mickey at 'Nova Rock' / source and (c) www.vienna.at"></center></p>
<p>Zitat:</p>
<blockquote><p>
&#8220;Die heimliche Hymne des Nova Rock präsentierte Otto mit seinen Friesenjungs auf dem zweiten Hauptschauplatz ebenfalls um die Geisterstunde. Herr Waalkes intonierte Wolfgang Ambros&#8217; &#8220;Schifoan&#8221; und lieferte dazu die hochdeutsche Übersetzung, Tausende steuerten den Chor bei. Otto war zu Gerry Raffertys &#8220;Baker Street&#8221;, gespielt vom ersten Saxofon des gesamten Festivals, nach Iron Maiden auf die Bühne gekommen. Gleich die erste Coverversion, Stings &#8220;An Englishman in New York&#8221; (&#8221;Ich bin ein kleiner Friesenjung&#8217; und wohne hinterm Deich&#8221;) zog das Publikum an seine Seite. Naiv- witzige Fassungen von &#8220;Walk On The Wild Side&#8221; und &#8220;Wild Thing&#8221; sowie ein Medley aus deutschem Schlager (&#8221;Marmor, Stein und Eisen bricht&#8221;) und Skihüttenhits (&#8221;Wahnsinn&#8221;) sorgten für heitere Stimmung.&#8221;</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.vienna.at/hoehepunkt-des-nova-rock-otto-rockt-mit-system-of-a-down/news-20110614-09301768" target="_blank">vienna.at</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Robert Johnson Guitar Award 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 10:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><a href="http://www.crossroads-hamburg.de" target="_blank"><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/myspace/2011_01_13_guitaraward.jpg" title="Robert Johnson Guitar Award 2011"></a></center></p>
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		<title>Kleine Lichtblicke</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 11:30:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[On Tour]]></category>

		<category><![CDATA[I Muvrini Tour 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Aaah, ein weiteres kurzes Mal geht`s in den franzoesischen mediterranen Sueden. Die Anreise entpuppt sich als kleiner Hindernislauf, allerdings etwas anders als gedacht in Erwartung der moeglichen Behinderungen durch die ausgedehnten Streiks in unserem Nachbarland: Vollsperrung auf der A2 kurz vorm Erreichen des Flughafens Hannover. Trotz einiger Zeitreserven brauche ich mehr als 2 Stunden für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aaah, ein weiteres kurzes Mal geht`s in den franzoesischen mediterranen Sueden. Die Anreise entpuppt sich als kleiner Hindernislauf, allerdings etwas anders als gedacht in Erwartung der moeglichen Behinderungen durch die ausgedehnten Streiks in unserem Nachbarland: Vollsperrung auf der A2 kurz vorm Erreichen des Flughafens Hannover. Trotz einiger Zeitreserven brauche ich mehr als 2 Stunden für die letzten 10 Kilometer, und dann ist auch noch das Parkhaus am Terminal A geschlossen. Nun denn, die naechste Maschine nach Paris geht 3 Stunden spaeter, nur mit dem Anschlussflug wird es wohl verdammt knapp. In diesem Fall erweist sich der Streik in Frankreich als mein Verbuendeter, denn so sind die Strassen beim Flughafenwechsel vom Airport Charles De Gaulles nach Orly unerwartet frei fuer einen Nachmittag und ich kann meine deutschen Kollegen doch noch freudestrahlend auf dem Flug nach Perpignan begleiten. Meine Premiere in dieser sehenswerten Stadt am Golfe du Lion in Nordkatalonien, ca. anderthalb Autostunden von Barcelona entfernt. Neben der sensationellen Altstadt mit vielen kleinen verwinkelten Gassen locken exzellente Restaurants, die kraeftigen Weine aus dem Roussillon, sehr mildes mediterranes Klima und natuerlich historisches. Da unser erstes Konzert am folgenden Tag stattfindet, bleibt ein wenig Zeit fuer einen kleinen Schnupperkurs. An den Keyboards ist diesmal der „WOSCH“ aus Muenchen, <a href="http://www.wolfgangschaedlich.de/" target="_blank">Wolfgang Schaedlich</a>, denn unser Achim begleitet eine deutsche Kuenstlerin auf ausgedehnter Tour. Vorweggenommen: er macht seine Sache ausgezeichnet und wird daher wohl auch die Akustik-Tour im November in der Schweiz spielen. Hier scheint die Sonne und erwaermt uns und die Mittagsluft auf ueber 20 Grad, welch ein wonniger Lichtblick. Das gut besuchte Konzert daselbst laeuft wiederum toll und versetzt mich wieder in diese ganz spezielle, seelenbeglueckende korsisch-schwingende Stimmung des zurueckliegenden Sommers.<br />
Der Folgetag bringt uns ins gut 300 Kilometer entfernte Aix-en-Provence, eine Perle in der Region Provence-Alpes-Còte d`Azur. Auch hier praegen ( zu ) viele Touristen, aber eben auch junge Studenten das Bild dieser sehr beliebten Universitaetsstadt, nicht nur wegen ihrer herausragenden Kunst- und Kulturszene. Der alte Stadtkern ist unvergleichlich! Wir spielen wie bereits im Fruehjahr wieder im ausverkauften „Pasino“, einem Ausgehzentrum mit Spielcasino, Restaurants, Bars usw. Die Begeisterung spiegelt sich auch im Zeitungsartikel der „La Provence“ wieder. </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_11_16_la_provence.jpg" title="Artikel aus 'La Provence' vom 23.10.10"></center></p>
<p>Nach meinem Buehnensturz im Sommer auf Korsika erlebte ich eine erneute Premiere in meinem durchaus schon erfahrenem Musikerleben. Kurz vor Konzertbeginn gibt es bei jeder Produktion so eine Art Countdown, z.B. „five minutes to go“ vom Buehnenmanager, so auch in diesem Fall. Allerdings wurde da immer wieder etwas anderes gesagt, da die Zuschauer wohl noch nicht alle Platz gefunden hatten oder noch anstanden. So wurden aus 5 Minuten erst einmal 2, dann wieder 5, dann nochmal 5 usw. Leider sind die Kuenstler-Garderoben in diesem Venue ziemlich abgeschottet, so dass man von der Buehnenaction im Backstagebereich nichts mitbekommt. Irgendwann fragt mich Thomas: “Was meinst Du, ob wir schon spielen?“ Das Herz rutscht mir in die Hose, wir sprinten aus dem Dressingroom ueber den Gang, die Treppe zum hinteren rechten Buehneneingang hinauf und ich hoere exakt die Stelle, an der ich mit der Konzertgitarre haette einsetzen muessen! Aber es sind noch ueber 20 Meter bis zu meinem Arbeitsplatz auf der Buehne. Dort spielt allein „Wosch“, unser „Ergaenzungs-Keyboarder“, er blickt ziemlich fragend umher, ueberlegt, da das Programm fuer ihn ja noch ganz neu ist, ob er wohl den richtigen Titel gestartet hat, denn er bedient den Zuspiel-Computer, der die Athmos hinzufuegt, auch Cesar ist nicht zugegen. Aber gluecklicherweise findet Alain seinen Einsatz auch ohne die gewohnte Band-Begleitung. Und bloss nicht zu hektisch werden, man wuerde ja das Publikum mit der Nase draufstossen, dass irgend etwas nicht stimmt! So bekam dieses Konzert ein langes ruhiges Intro, und wer es nicht anders kennt, hat nichts ungewoehnliches bemerkt. Zum ersten Chorus erklang dann die ganze Band. Die Korsen haben es mit ihrer ganz eigenen Gelassenheit hingenommen, die Karibianer Europas eben. </p>
<p>Der naechste Tag ist frei, und so nutzen wir den Vormittag zum Sightseeing. Hier ein paar Impressionen aus Aix.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_11_16_aix_marche_aux_legumes.jpg" title="Aix, marchè aux legumes"></center></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_11_16_aix_cite.jpg" title="Aix-Cite"></center></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_11_16_aix_marche_de_poissons.jpg" title="Aix, marchè de poissons"></center><br />
( Photos: Mickey Meinert )</p>
<p>Den Nachmittag verbringen wir im Auto auf der Fahrt nach Toulouse, der letzten Station unseres kurzen Herbst-Intermezzos, wo wir den Abend bei einem gemeinschaftlichen Abendessen gemuetlich ausklingen lassen. Unser Hotel ist ganz nahe am Flughafen und entsprechend auch der Airbus-Konzernzentrale, so wird hier denn auch deutsch gesprochen, was die Exotik natuerlich ausbremst. Die Zuschauer im gut gefuellten „Casino Théatre Barrière“ sind hier noch ein Stueck euphorischer, obwohl wir schon nachmittags auftrteten, erstaunlich, und die ganze Band ist bereits 5 Minuten vor Show-Beginn in unmitelbarer Naehe des jeweiligen Arbeitsplatzes!<br />
Meine Rueckreise ueber Amsterdam verlaeuft unspektakulaer. Beim Abflug aus Toulouse sehe ich 3 Airbus 380 auf dem Airport an ihren Gates stehen und muss mich wundern, wie es moeglich ist, solche Kolosse kontrolliert in die Luft zu bewegen, und auch wieder hinunter&#8230;&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Podcast mit Musik und Mickey</title>
		<link>http://www.mickeymeinert.de/allgemeines/podcast-mit-musik-und-mickey/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 15:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Audio]]></category>

		<category><![CDATA[NormCast]]></category>

		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

		<category><![CDATA[Radio]]></category>

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		<description><![CDATA[
Fast auf den Tag genau vor drei Jahren erschien beim &#8220;NormCast&#8221; in Guetersloh eine erste Podcast-Radiofolge, in der ich ueber mich und meine Musik erzaehlt habe (siehe hier).
Nun ist es wieder soweit&#8230;
Die neue Sendung wurde neulich sehr spontan in Guetersloh waehrend (m)meines Besuchs bei Norman Osthus aufgenommen. Eigentlich hatten wir ganz andere Dinge zu besprechen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/basis/logo_normcast.jpg" title="NormCast-Logo" style="float:left;margin-right:5px"><br />
Fast auf den Tag genau vor drei Jahren erschien beim &#8220;NormCast&#8221; in Guetersloh eine erste Podcast-Radiofolge, in der ich ueber mich und meine Musik erzaehlt habe (siehe <a href="http://www.normcast.de/normcast/normcast-96/" target="_blank">hier</a>).<br />
Nun ist es wieder soweit&#8230;</p>
<p>Die neue Sendung wurde neulich sehr spontan in Guetersloh waehrend (m)meines Besuchs bei <a href="http://www.normcast.de" target="_blank">Norman Osthus</a> aufgenommen. Eigentlich hatten wir ganz andere Dinge zu besprechen, doch ploetzlich hielt er mir einfach das Mikrophon unter die Nase und los ging&#8217;s <img src='http://www.mickeymeinert.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> <br clear="all"></p>
<p>Norman hatte sich ueberlegt, mich fuer eine Musikfolge seiner schon fast sechs Jahre alten Sendereihe einzuspannen. Somit spielen wir in der Folge Nr.174 vom &#8220;NormCast&#8221; Lieder von Bands und Kuenstlern, die wir persoenlich kennen und schaetzen. In den fast 60 Minuten Spielzeit gibt es Musik von Dirk Schelpmeier, &#8220;Zacky&#8221; Tsoukas, Steve Haggerty, Phil Shackleton, Update 1.1 und weiteren. Freunde der Mickey-Meinert-Musik duerfen sich zudem auf eine alte Aufnahme der &#8220;Landplage&#8221; und einen brandneuen Song von mir freuen. Viel Spass damit!</p>
<p>Weitere Informationen und kostenlose Downloadmoeglichkeit hier: <b><a href="http://www.normcast.de/normcast/normcast-174/" target="_blank">NormCast 174 mit Mickey Meinert</a></b></p>
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		<title>Bunter Herbstbeginn</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 18:04:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Bunter Herbstbeginn
Kaum wieder daheim, will vieles erledigt sein, bunt gemischt wie farbenfrohes Herbstlaub. Anfangs stehen da 3 Gigs mit meinem „TriOWL“ auf dem Zettel, natuerlich nicht ohne entsprechende Proben. Wir spielen im „LUETTER KRUG“ in Lemgo / Vossheide, im „WINDLICHT“ in Minden sowie im „KAISERKELLER“ in Detmold. Die eigene Musik hat einen ganz besonderen Stellenwert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bunter Herbstbeginn</p>
<p>Kaum wieder daheim, will vieles erledigt sein, bunt gemischt wie farbenfrohes Herbstlaub. Anfangs stehen da 3 Gigs mit meinem „TriOWL“ auf dem Zettel, natuerlich nicht ohne entsprechende Proben. Wir spielen im „LUETTER KRUG“ in Lemgo / Vossheide, im „WINDLICHT“ in Minden sowie im „KAISERKELLER“ in Detmold. Die eigene Musik hat einen ganz besonderen Stellenwert, klar, und in diesen Tagen dreht sich alles nur darum. Obwohl ich keinen der 3 Gigs besonders herausheben moechte, hier stellvertretend der Zeitungsartikel vom ersten Auftritt. </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/presse/2010_11_02_luetter_krug.jpg" title="Der musikalische Hammer! :)"></center></p>
<p>Wie ich erfuhr, wollen Sylvia &#038; Werner den „Luetter Krug“ zum Jahresende schliessen, aus privaten Gruenden. Wirklich sehr schade, aber „Tausend Dank“ fuer die tollen engagierten Jahre mit und bei Euch! Das „Windlicht“ in Minden hingegen feierte u.a. mit uns sein 35jaehriges Jubilaeum und wir hatten so viel Spass miteinander, das sofort ein Nachfolgekonzert am ersten Weihnachtstag mit dem wunderbaren Wirt Ralf vereinbart wurde.<br />
In der Nacht vor dem „Kaiserkeller“-Gig machte sich bei mir ein Erkaeltungs-Infekt breit, so dass ich kurz vor der Absage stand. Aber mein guter Freund „ANDREW GRAESER“, ein begnadeter Saenger und toller Gitarrist hatte zu meiner grossen Freude frei und erklaerte sich sofort bereit, sozusagen als Einsatzreserve zur Verfuegung zu stehen. So haben wir auch diesen Abend mit seiner Hilfe rund ueber die Buehne gebracht.</p>
<p>Am darauffolgenden Tag stand die Premiere und Release-Party des neuen „UPDATE1.1“-Albums „TAGTRAUM“ im „Prinz Friedrich“ in Minden auf dem Programm. <a href="http://www.updateeinspunkteins.de/ " target="_blank">http://www.updateeinspunkteins.de/</a><br />
Gluecklicherweise war meiner(t)seits kein Gesang geplant, da haette ich keinen klaren Ton mehr herausbekommen. Aber so geriet es denn zu einer wundervollen Veranstaltung mit geladenen Medien-Gaesten, Politikern, Freunden und Angehoerigen der Musiker und weiteren Kuenstlern, in deren Runde wir einige Songs live praesentierten.<br />
Ein sehr vielversprechendes Projekt mit lieben Kollegen und ereignisreicher Zukunft, wie ich meine.</p>
<p><b><a href="http://mt-online.de/lokales/kultur/3772992_Radiotauglichkeit_und_Charterfo=lg_ganz_fest_im_Blick.html" target="_blank">Hier ein Link zu einem Artikel beim Mindener Tageblatt</a></b></p>
<p>Mein alter Blues-Duo-Partner und lieber Freund DIETER KROPP bat mich dann noch um die Mitwirkung in seiner Band fuer 3 Auftritte, in der „KulturLounge“ in Delmenhorst, dem „Portofino“ in Verden sowie im „Buergerhaus“ in Blomberg mit seinem Programm: „Schoenen Gruß vom Blues!“ <a href="http://www.dieterkropp.com/" target="_blank">http://www.dieterkropp.com/</a></p>
<p>Mit seinem gewohntem und mir gut bekanntem charmantem Entertainment fuehrt er so kurzweilig und stilsicher durchs Programm, das mir ein sicherlich beiden nicht ganz gerecht werdender Vergleich zu „Goetz Alsmann“ entfaehrt. Dazu hat Dieter sein lang gelebtes und meisterhaft gekonntes Blues-Genre um einige tolle Faccetten bereichert, musikalisch ergaenzende Stilnoten, abwechslungsreiche in deutsch gesungene und gelebte Geschichten von seinen letzten beiden Alben: „HERZENSBRECHER“ &#038; „SCHOENEN GRUSS VOM BLUES“.<br />
Hat auf jeden Fall ganz viel Spass gemacht und ich freue mich schon jetzt auf den 20. November, wo ich Dieter beim Singer-Songwriter Festival in Blomberg erneut begleite, allerdings mit der Akustik-Gitarre im Duo.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/presse/2010_11_02_lz_kropp.jpg" title="Ausschnitt aus der Lippischen Zeitung"></center></p>
<p>Anmerkungen:  Leider haben sich während meiner 8 woechigen Sommer-Abwesenheit einige liebe und mir gut bekannte Menschen auf ewig verabschiedet, teils sehr unerwartet. Es zeigt wieder einmal die ganze Fragilitaet unserer Existenz auf. Hier moechte ich stellvertetend Petra Parvanitis nennen. Sie hat im letzten Jahr im Dezember die „Sternenstaub“-Spenden-Gala fuer ein Kinder-Hospiz ins Leben gerufen bzw. organisiert. Die Krankheit folgte wohl gleich hernach. Hoffentlich bist Du nun bei Deinem Alex!</p>
<p>Darueber hinaus bin ich erschuettert bezueglich politischer Regierungsarroganz. Will jetzt nichts zu  S21 daselbst beitragen. Aber so behandelt man nicht seine eigenen Leute, Kinder, Frauen, Rentner, ihre Meinung gewaltfrei und friedlich ausdrueckend. Dazu bestaerkt sich immer mehr der Eindruck der ungeheuren Lobby-Abhaengigkeit bei weitreichenden zukunftstraechtigen Entscheidungen. Jeder Laufzeit- zustimmende Parlamentarier sollte denn auch bereit sein, sich und seine Familie in der Nähe der AKW`s bzw. Zwischen- und noch nicht feststehenden Endlager anzusiedeln. Ich bekomme vor lauter Wut schon wieder Lust auf die Strasse zu gehen,- wie damals, gegen Pershing, Atomkraft und fuer Frieden!</p>
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		<title>Degustif zur Rueckreise</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 10:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[On Tour]]></category>

		<category><![CDATA[I Muvrini Tour 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch ein letzter, seelenwinkender Blick zurück auf Bastia geworfen, von Bord der Autofaehre auf der Ueberfahrt nach Genua. Ja, ich komme wieder hierher zurueck, ganz sicher!

Und weiter dann durchs naechtliche nordwestitalienische Aosta-Tal, mit regelmaessig auftauchenden, lichtbeschienenen altehrwuerdigen Burgen und Festungen zur Linken wie Rechten. Hiernach im Grossen-Sankt-Bernard–Tunnel die Grenze zur Schweiz überquert und kurz nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein letzter, seelenwinkender Blick zurück auf Bastia geworfen, von Bord der Autofaehre auf der Ueberfahrt nach Genua. Ja, ich komme wieder hierher zurueck, ganz sicher!</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_rueckreise_bastillia_meer.jpg" title="(c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Und weiter dann durchs naechtliche nordwestitalienische Aosta-Tal, mit regelmaessig auftauchenden, lichtbeschienenen altehrwuerdigen Burgen und Festungen zur Linken wie Rechten. Hiernach im Grossen-Sankt-Bernard–Tunnel die Grenze zur Schweiz überquert und kurz nach Mitternacht in Massongex-Valais angekommen, der Station unseres letzten Sommer–Konzerts. Auch auf dieser Etappe hat mich mein treuer Lancer nicht im Stich gelassen. Auf der Verlustliste stehen: ein blockiertes Seitenfenster, ein neues Aussenspiegelglas sowie eine losgeloeste Front-Schuerze.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_rueckreise_corsi-car_goes_ch.jpg" title="(c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Wir spielen auf dem Festival „TERRE DES HOMMES“ ( die Erde der Menschen / Menschlichkeit ), ein eben auch vom gleichnamigen Verein veranstaltetes 3-taegiges und jaehrlich stattfindendes Event, als Namensgeber steht uebrigens Antoine de Saint-Exupéry Pate, bzw. sein so betiteltes 1939 erschienenes Buch. Wie beseelt, liebevoll und positiv hier doch alle Mitarbeiter sind, obschon oder gerade weil ehrenamtlich bemueht! Dazu auch sehr professionell ausgestattet und organisatorisch perekt durchgefuehrt. Ganz im Sinne dieses mittlerweile weltweit agierenden und 1959 in der Schweiz gegruendeten humanitaeren Kinderhilfswerks, welches sich hauptsaechlich ueber Spenden finanziert, kommen die Einnahmen natuerlich dieser Institution zugute. Hier in Massongex-Valais betreibt TDH ein Kinderheim und behandelt kranke Kinder, meines Wissens nach vor allem aus Afrika. Auch hier nehmen sie am Schluss natuerlich wieder am Konzert teil, - welch ein Unterschied zu unseren zurueckliegenden Erfahrungen: sie haben wirklich Rhythmus im Blut! Oh ja, die Welt koennte gut noch viel mehr derartige humanitaere Einrichtungen gebrauchen.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_rueckreise_african_kids.jpg" title="(c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Ein sehr bekoemmlicher eidgenoessischer Degustif zum Abschluß eines vielfaeltigen, raffinierten und mit Ueberraschungen nur so gespickten Sommermenues voller Sinnesfreuden, 8 Wochen angereichert mit faszinierenden musikalischen Highlights, manigfaltigste Naturschoenheit, Sonne, Meer, Buehnensturz mit Happy-End, Sternschnuppen, Inspirationen, tollen menschlichen Begegnungen und persoenliche Momente der Einkehr und Kraftschoepfung und noch so vieles mehr&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<br />
Ich muss gestehen, dass mein Fernweh die Heimkehrlust uebersteigt, aber da mich daheim nicht nur ein ueberfrachteter Schreibtisch sondern auch verschiedenste Auftritte erwarten, gibt es gar keine Moeglichkeit, mich der Melancholie zu widmen.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_rueckreise_sundown.jpg" title="(c) MickeyMeinert.de"></center><br />
( Photos: Mickey Meinert, Tatjana Turzer &#038; Joshua Meinert )</p>
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		<title>Abschied vom Haus am Berg</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 12:23:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[On Tour]]></category>

		<category><![CDATA[I Muvrini Tour 2009]]></category>

		<category><![CDATA[Tourlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder habe ich neue Eindruecke gesammelt, meine Korsika – Kenntnis ein wenig vertieft, einige andere Oertlichkeiten gesehen und somit ist auch meine Beziehung zu diesem wunderschoenen Eiland und seinen Bewohnern gewachsen. Das Cap Corse fehlt mir noch, dann waere ich zumindest schon einmal ganz um die Insel herum gefahren. Nehm ich mir fuers naechste Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder habe ich neue Eindruecke gesammelt, meine Korsika – Kenntnis ein wenig vertieft, einige andere Oertlichkeiten gesehen und somit ist auch meine Beziehung zu diesem wunderschoenen Eiland und seinen Bewohnern gewachsen. Das Cap Corse fehlt mir noch, dann waere ich zumindest schon einmal ganz um die Insel herum gefahren. Nehm ich mir fuers naechste Jahr vor, wie auch weitere bestimmte Ziele und Details.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_8_haus_am_berg.jpg" title="Das Haus am Berg / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Thomas Simmerl, unser Drummer aus Muenchen, hat eine ziemlich direkte und dezent drastisch anmutende Art, Beurteilungen abzugeben oder einfach seine Meinung darzustellen, womit er oftmals den Nagel auf den Kopf trifft, ich seinem Absolutismus aber dennoch gelegentlich aufweichende, gutmenschglaeubige Umstaende und Veraenderungen entgegenhalte. So vergleicht er manch Korsen mit den Bayern bzw. mit Bergvoelkern im Allgemeinen, die alles Fremde erst einmal ablehnen. Das mag in frueheren Jahren durchaus so gewesen sein und auch noch heute gilt:</p>
<p>die ewig Dummen, im Tunnel lebenden gibt es leider ueberall. Menschen ohne wertvolle Erziehung und mit minderer Bildung, die wahrscheinlich niemals ihre Hoehle verliessen, und wenn dann nur, um sofort kehrt zu machen mit der Feststellung: „das gefaellt mir nicht“&#8230;&#8230;..</p>
<p>Seine Meinung erhielt Nahrung, als seinem Auto,- er ist ebenso mit eigenem Wagen hier, wie auch meinem der Aussenspiegel zerstoert wurde. Spaeter stellte sich allerdings heraus, das auch bei einigen Fahrzeugen mit franzoesischem Kennzeichen gleiches Werk angerichtet wurde. Also wohl doch eher ein willkuerlicher Fall von Vandalismus. Natuerlich sind die Korsen ein ganz eigenes Volk, und das soll bitte auch so bleiben. Wenn man ihnen erst einmal naeher kommt, sind sie sehr herzlich, gastfreundlich und aufgeschlossen, so meine Erfahrungen. In puncto Service kann man sicherlich noch punktuell zulegen, die gelegentliche Lethargie vielleicht nicht mehr ganz so fest in den Arm schliessen. Das sich Protest gegen den Ausverkauf regt, kann ich nicht nur gut verstehen, sondern begruesse ich regelrecht. Er bewegt sich hauptsaechlich im demokratischen Rahmen und verzeichnet auch bereits Erfolge. Wenn nur das liebe Geld nicht waer,- die Korruption oeffnet leider viele Tueren&#8230;.. Allerdings kann ich es mir schwer vorstellen, meinen Lebensabend moeglicherweise auf einem zwar schoenen Fleckchen Erde zu verbringen, wenn ich mich dort geradezu abschotte, verbarrikadiere und keinen Anteil nehme an der mich umgebenden Kultur und ihren Menschen.</p>
<p>Korsika braucht die Touristen, aber die Welt braucht auch Korsika, moeglichst unveraendert, natuerlich, eben so, wie ein Rohdiamant, ungeschliffen, rauh, eckig und kantig, aber einzigartig, wunderbar und unheimlich wertvoll.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_8_bergblick.jpg" title="Bergblick / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Meine Liebste besucht mich noch an den letzten Tagen und erleichtert mir somit den Abschied. Wir besuchen u.a. die antiken roemischen Thermen von Aleria und fahren ein Stueck weit in den Nationalpark der Alta Rocca in den Bergen, einfach traumhaft. Zum Ausklang gibt`s noch koestliche Muscheln in einem empfehlenswerten Restaurant auf dem Wasser der Etang de Diane, von wo schon, so ist es ueberliefert, Austern und Muscheln in der Antike den Weg nach Rom nahmen.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_8_antike_thermen.jpg" title="Antike Thermen / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Das Haus bleibt zurueck, wo ich mich so wohl gefuehlt habe, endlich zur Ruhe kam und neue Energie fand, wo Kreativitaet bei offenen Sinnen beinahe eingeatmet wird&#8230;</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_8_haus_aus_der_ferne.jpg" title="Das Haus aus der Ferne / (c) MickeyMeinert.de"></p>
<p><b>Herzlichen Dank, Jean-Francois!</b></p>
<p><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_8_verneigung.jpg" title="Goodbye... / (c) MickeyMeinert.de"></center><br />
( Photos: Mickey Meinert, Marlene Lokin )</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das I MUVRINI-SOMMER-MENUE: Dessert</title>
		<link>http://www.mickeymeinert.de/ontour/das-i-muvrini-sommer-menue-dessert/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 13:55:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[On Tour]]></category>

		<category><![CDATA[I Muvrini Tour 2010]]></category>

		<category><![CDATA[Tourlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Dessert in Merano
Der Nachtisch fuer die kleinen Moufflons wird in Meran gereicht, allerdings etwas umstaendlich. Zieht man auf der Landkarte eine gerade Linie von Bastia nach Suedtirol, wuerde man wohl kaum auf die Idee kommen, die An- und Abreise als eine Art Rundreise zu gestalten, ueber Paris inkl. Flughafenwechsel, weiter nach Muenchen und von dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Dessert in Merano</b></p>
<p>Der Nachtisch fuer die kleinen Moufflons wird in Meran gereicht, allerdings etwas umstaendlich. Zieht man auf der Landkarte eine gerade Linie von Bastia nach Suedtirol, wuerde man wohl kaum auf die Idee kommen, die An- und Abreise als eine Art Rundreise zu gestalten, ueber Paris inkl. Flughafenwechsel, weiter nach Muenchen und von dort mit dem Bus zum Zielort. Nun denn, welche Politik hier auch wieder zum Tragen kam, man nimmt es so hin. Vorsorglich Ausweichtermin wegen moeglichen Regens waren wir fuer 2 Tage gebucht, aber es hat direkt mit dem ersten (Haupt)Termin hingehauen, bei schoenstem Wetter, wirklich einige Grade waermer als auf Korsika. Obwohl in Italien nicht sehr bekannt, sind I Muvrini als Hoehepunkt des Meraner Musikfestivals angekuendigt worden, was sich anhand des Besucherzuspruchs auch bestaetigen sollte. </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_7_gaia_im_bademantel.jpg" title="Gaia im Bademantel / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Ein tolles Konzert auf der Piazza del Terme mit abschliessendem Mega-Feuerwerk, welches mitten in die Zugaben reindonnerte und groovemaessig sehr abstrakte Rhythmen zauberte, da wir uns waehrenddessen bemuehten, den begonnenen Titel zu einem guten Ende zu bringen, war ebenso gewaehrleistet wie unsere sehr komode Unterbringung mit Wohlfuehlgarantie im anliegendem Hotel Terme. Ich liebe Sauna&#8230;&#8230;.  </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_7_feuerwerk.jpg" title="Feuerwerk / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Die zurecht geruehmte Kueche dieser Region fuegt sich nahtlos in den Lobesreigen ein. Kleines Schmankerl am Rande: auf dem Fussweg zum Abendessen ins Restaurant unmittelbar nach unserer Ankunft sahen wir in dem Schaufenster des verantwortlichen Veranstaltungs-Bueros ein grosses Poster betr. unseres Auftritts. Ich musste jedenfalls schmunzeln und fragte den Chef: &#8220;Wer ist denn der Typ da neben Mickey?&#8221;</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_7_mickey_muvrini.jpg" title="'Mickey Muvrini' :-) / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Etwas Gutes hat die merkwuerdige Reiseplanung dann doch noch fuer sich: Auf dem Rueckflug nach Korsika kann ich wunderbare Bilder aus der Luft schiessen.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_7_nord-ost-kueste.jpg" title="Die Nord-Ost-Kueste / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Ein grossartiges Dessert rundet die Speisenfolge des Sommermenues wuerdig ab und leitet zum unvermeidbaren diesjaehrigem Abschied von der Schoensten ueber.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_7_bastia_aus_der_luft.jpg" title="Bastia aus der Vogelperspektive / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das I MUVRINI-SOMMER-MENUE: Casse-croute II</title>
		<link>http://www.mickeymeinert.de/ontour/das-i-muvrini-sommer-menue-casse-croute-ii/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 23:15:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[On Tour]]></category>

		<category><![CDATA[I Muvrini Tour 2010]]></category>

		<category><![CDATA[Tourlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Casse-croûte zum Zweiten oder kleine Rast am Berg
Auf meiner Fahrt zum bereits sehr lieb gewonnenen Haus vom Chef stehen die Autos auf allen moeglichen Zufahrtsstrassen in Richtung Bastia-Port und nichts ruehrt sich, sogar raus bis zum Flughafen. Heute ist wohl Hauptrueckreisetag in Frankreich, im Internet las ich bereits von 400 Km Staus auf den Autobahnen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Casse-croûte zum Zweiten oder kleine Rast am Berg</b></p>
<p>Auf meiner Fahrt zum bereits sehr lieb gewonnenen Haus vom Chef stehen die Autos auf allen moeglichen Zufahrtsstrassen in Richtung Bastia-Port und nichts ruehrt sich, sogar raus bis zum Flughafen. Heute ist wohl Hauptrueckreisetag in Frankreich, im Internet las ich bereits von 400 Km Staus auf den Autobahnen, und ausgerechnet dann streiken die Faehrarbeiter. Sehr wirkungsvoll, habe keine Ahnung, wie und wann sich das Ganze aufgeloest hat. Nur gut, das ich zu bleiben geplant habe. In den folgenden Tagen lasse ich Geschehenes mal Revue passieren, goenne mir Ruhe und Erholung im Haus am Berg und am Strand, die nur eines nachmittags nachhaltig gestoert wird: Schuesse! Stephane hatte mir bereits vor ein paar Tagen erklaert, auf meine Frage hin bezueglich ploetzlich gelegentlich erscheinenden Gewehrtraegern, das die Jagdsaison auf Wildschweine eroeffnet ist, ab Mitte August. Die Jaeger befinden sich unter mir im Tal und die Schuesse werden von den umgebenden Berghaengen viele Sekunden lang wiedergegeben, es klingt teilweise wie ein Kreuzfeuer mit Hallfahne&#8230; &#8230;arme Schweine!</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_6_freie_schweine.jpg" title="Schweinerei... / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p>Darueber hinaus gibt sich eine Gottesanbeterin die Ehre, sie praesentiert sich zum Photoshooting sehr Model-gerecht auf der Glastuer zur Terasse.</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_6_gottesanbeterin.jpg" title="Gottesanbeterin / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p>Nun moechte ich fuer den interessierten Leser das Live-Programm kurz inhaltlich wiedergeben. Verantwortlich hierfuer ist zu 100% Jean-Francois Bernardini. Er schreibt alle Songs, singt die meisten Lead-Vocals und spricht die Moderationen, wie er sich auch um die weiteren Belange der Show kuemmert, bezueglich Licht, Ton, Buehne usw. Das geht meiner Meinung nach leider etwas zu Lasten der polyphonen Gesaenge, die ich sehr gerne oefter hoeren wuerde, aber I Muvrini hat so einen bemerkenswerten internationalen Stellenwert und Erfolg erreicht, als ehemals reine traditionelle Gesangsgruppe von einer Mittelmeerinsel schon beinahe unglaublich.</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_6_j-f4.jpg" title="Jean-Francois Bernardini / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p>Hier die Songtitel mit Anmerkungen meiner(t)seits und kurze Inhaltsangaben, soweit bekannt, zu seinen Ansagen:</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>ELLI A SANU</b> - Sie Wissen Es</p>
<p>Mit diesem Titel eroeffnen wir die Show, einer der schoensten Songs des neuen Albums, wie ich finde. Alain singt meistenteils die Hauptstimme und durch die Konzertgitarrenmelodie ensteht ein wenig „Fields of Gold“-Stimmung. Gedanken ueber die Sehnsucht in die Ferne zu ziehen und die Gabe, doch immer wieder zurueck zu finden.</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>GIOIA</b> - Freude</p>
<p>Titelsong des letzten Albums, rockig, mit Dudelsack und pinkfloydiger Gitarre. Wie der Name schon sagt, ein frohes Lied ueber die Lebensfreude &#038; Optimismus, was zu vermitteln gilt.</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>DI QUALE SIL ´AMORE</b> ….ueber die Liebe&#8230;&#8230;</p>
<p>Ansage: Begruessung &#038; Touareg: Beim Besuch seiner Freunde aus der Wueste bestaunten diese einen Wasserfall und wollten gar nicht mehr fortgehen, sondern bleiben, bis der stete Wasserfluss versiegt. Es fiel ihnen schwer, dieses Wunder zu begreifen.</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>AGNUS DEI</b></p>
<p>Polyfonie.</p>
<p>Ansage: Saint Exepury: Er verbrachte seine letzte Zeit auf Korsika, wo er bei einem Aufklaerungsflug abgeschossen wurde, wie man erst kuerzlich herausgefunden hat. Ueberliefert ist, das er fuer die Kinder Papierflugzeuge gebastelt hat. Seiner Meinung brauchen nicht nur die Blumen und Pflanzen Gaertner, die sich um sie kuemmern, sondern die Menschen ebenso.</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>CANZONA PE SARAH</b> - Lied Fuer Sarah</p>
<p>Hier geht es um ein vierzehnjaehriges Maedchen, die sich den korsischen Traditionen des Landlebens verbunden fuehlt und die Schule und den Erkenntnissen des Lebens der normalen Schule vorzieht. Es werden Zitate des Maedchens eingespielt.</p>
<p>Ansage Umwelt: Zum geplanten Chemie / Schweroel-Depot in Ajaccio und Lucciana, nahe am Flughafen Bastia. Bei jedem Gig gibt es einen Stand, der Aufklaerungsbroschueren dazu verteilt und Unterschriften dagegen sammelt.</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>QUANDU SENTERA</b> - Wann Hoerst Du Zu?</p>
<p>Ein beschwingter Titel mit langem, virtuosem Violinen-Solo.</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>ORA SARÀ</b> - Es Wird Zeit</p>
<p>Ein froehlich anmutender Titel, mit schnellen Beats, der sich als Protestsong entpuppt. Hier ruft man auf zum Mitsingen, laut werden, um globale Armut, Missstaende, Ungerechtigkeiten und Unterhaltungsflachheit anzuprangern: Es wird Zeit!</p>
<p>Ansage: Er fragt Korsika, was es den Menschen gibt, was es plant, wie es in Ihr aussieht. Und er fragt die Menschen dasselbe: was tut ihr für Eure Erde, Euer Land?</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>ALMA</b> die Seele&#8230;&#8230;., Polyfonie auf dem Keyboardbett mit Verzaubervioline</p>
<p>Ansage: sein Freund Vincent, 101 Jahre alt und fuer ihn wie ein Vater, redet ueber das Leben. Jeden Morgen, wenn er aufsteht, nimmt er sich vor, nicht zu urteilen, nicht zu verdammen, sondern versuchen, zu verstehen. Und gibt er Dir die Hand, so ist es der Haendedruck eines kraeftigen jungen Mannes.</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>TI DICU DI TU</b> - Ich Duze Dich</p>
<p>Auch hier werden Zitate eingeflogen, von Vincent, J-F`s 101-jaehrigem Freund. Er erzaehlt aus vergangenen Zeiten, dem Wandel des Lebens, den Veraenderungen der Wertigkeiten. Ich darf mich mit der klassischen Gitarre einbringen.</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>UN TINE SCURDA</b></p>
<p>vergiss Dich selber nicht, wer und wo Du bist, was Du tust. Alain singt dieses Lied unvergleichlich und Cesar bekommt ein wunderbares Feature. Er singt in seiner Heimatsprache von der Elfenbeinkueste und laesst das Publikum nachsingen, was zu kuriosen Verlautbarungen fuehrt.</p>
<p>Ansage: Lingua Corse, eine humorvolle Reise durch die korsische Sprache</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>Di</b> - Du …&#8230;ein Liebeslied&#8230;&#8230;</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>BONAFURTUNA</b> - Viel Glueck</p>
<p>wuenscht es in allen moeglichen Lebenslagen, in den menschlichen Anliegen</p>
<p>Ansage: Petro-Tomaten, das Landwirtschaftsprogramm der EU zu Beginn der Achtziger Jahre fuehrte u.a. zur Begegnung von zwei LKWs im Rhonetal: Dort stiessen sie zusammen, jeweils beladen mit Tomaten, einer aus Holland fuer Spanien bestimmt, der andere aus Spanien kommend fuer Holland bestimmt</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>GAIA</b> &#8230;die Liebe aus der Tiefe der Erde, hier wird das Publikum zum Mitsingen aufgefordert</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>QUAND HE</b><br />
Wann&#8230;&#8230;.</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>A VOCE RIVOLTA</b> &#8230;eine starke Stimme fuer die Welt. War ein Hit in den Neunzigern, mit Dudelsack und recht hymnisch&#8230;&#8230;</p>
<p>Danach dann die Zugaben:</p>
<p><b>TU MI MANCHI</b> ….ich vermiss Dich, ein Lied ueber die vor 2 Jahren verstorbene Mutter der Brueder</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>AMSTERDAM</b> von Jacques Brel, einziger Cover-Song im Programm, fuehrt jedesmal zu Begeisterungsstuermen</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>INSEME SI PO</b> Gemeinsam koennen wir es, gelingt es. Ueber die Bereitschaft zur Hilfe&#8230;..</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>UNA TERRA NOVA</b> – Eine Neue Welt</p>
<p>haben wir 3 mal gespielt, immer bei Anwesenheit von Grand Corps Malade. Hier geben J.F. &#038; GCM Ein – und Ausblick in ihre Welten und hoffen auf Positives.</p>
<p><i>Textauszug:</i><br />
Eine neue Welt die dein Herz erprobt<br />
Eine neue Welt, die dein Herz findet</p>
<p>Eine menschliche Welt, als Quelle des Glücks<br />
Eine menschliche Welt, in der jeder Samen aufgeht</p>
<p>Eine neue Welt, die dein Herz entdeckt<br />
Eine neue Welt, die in deinem Herzen entsteht</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>INSEME</b> - Gemeinsam, Zusammen</p>
<p>haben wir nur manchmal gespielt, J.F. am Piano, ich Konzert-Gitarre, und die Bernardini-Brueder singen dazu. Einer der ersten I Muvrini-Hits, auf Korsika, aus den Siebzigern, irgendwie kultig.</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>FATE</b> - Fuehlen Wie Niemals Mehr</p>
<p>J.F. spielt Piano, die beiden Brueder singen und ich steuere einen athmosphaerische Strat bei, anfangs mit Schwell-Sounds, spaeter dezent solistisch&#8230;.</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>TU SERAS UN HOMME MON FILS</b> ist ein Gedicht von Rudyard Kipling, es ist seit Bastia mit im Zugabenblock. Achim unterstuetzt die Lesung mit der Musik von Una Terra Nova.</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><b>QUI SIN A L`UMANITA</b> - Menschlichkeit Ewig</p>
<p>ist erst waehrend der Suedfrankreich-Tour entstanden. Der unwiederbringlich letzte Song der Show, mit Kindern, die auf beschrifteten Tafeln den recht einfachen Text halten, damit das Publikum mitsingen kann.</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_6_j-f2.jpg" title="Jean-Francois Bernardini / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>( Photos: Tatjana Turzer, Stella-Maria Guisepacci &#038; Mickey Meinert )</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das I MUVRINI-SOMMER-MENUE: Plat N. 3</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 16:18:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[On Tour]]></category>

		<category><![CDATA[I Muvrini Tour 2010]]></category>

		<category><![CDATA[Tourlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Un menu de plusieurs plats – Mehrgaengige Hauptmahlzeit auf Korsika - Plat N. 3
Meine Begeisterung vom letzten Jahr fuer die unglaublichen Klippen von Bonifazio bekommt auch Joshua zu spueren. Wir machen den langen Abstieg und obwohl leicht bewoelkt, ist mein Sohn genauso schwer begeistert von den bizarren Kalkstein-Felsformationen, wo manch Wagemutige sich furchtlos ins Wasser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Un menu de plusieurs plats – Mehrgaengige Hauptmahlzeit auf Korsika - Plat N. 3</b></p>
<p>Meine Begeisterung vom letzten Jahr fuer die unglaublichen Klippen von Bonifazio bekommt auch Joshua zu spueren. Wir machen den langen Abstieg und obwohl leicht bewoelkt, ist mein Sohn genauso schwer begeistert von den bizarren Kalkstein-Felsformationen, wo manch Wagemutige sich furchtlos ins Wasser stuerzen, teilweise aus ueber 10 Metern Hoehe. Beim Schnorcheln komme ich ebenfalls wieder auf meine Kosten, allerdings wird das Vergnuegen etwas gemindert durch beachtliches Quallen-Aufkommen, was einiges an Aufmerksamkeit beansprucht. </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_bonifazio.jpg" title="Bonifazio / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_bonifazio_klippen.jpg" title="Bonifazio Klippen / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Wir essen abends im Hafen, decken uns zuvor mit Vorraeten ein und fahren dann auf gut Glueck Richtung Osten um einen geeigneten der vielen beschilderten und ausgewiesenen Sandstraende zu unserem Nachtlager zu machen. Ich mute meinem alten Wagen dann doch einiges zu, es geht ueber sehr holprige Offroad-taugliche Wege hier und da Richtung Strand, aber immer enden diese muehsamen Zubringer vor verschlossenen Toren, versehen mit Schildern wie: Privatbesitz, Betreten wie Durchgang/fahrt verboten. Kein Wunder also, das so manch Korse sauer ist, wenn er nicht einmal mehr freien Zugang zu seinen tollen Straenden hat, sind die Privatisierungen doch zumeist reicheren Kontinental-Franzosen zuzuschreiben, welche sich hier in prachtvollen Villen Niederlassungen aneignen, manchmal auf nicht ganz transparente Weise. Schliesslich werden wir doch noch fuendig, dieser formidable Strandabschnitt nennt sich: Plage Cala di Ciapili, einfach wunderschoen! Ein paar Italiener haben sich bereits eingefunden und wir machen es uns einige hundert Meter entfernt bequem. Schnell noch gegen die Moskitos gewappnet, unbedingt erforderlich, einen guten Tropfen Rotwein entkorkt und Blick nach oben. Obwohl gelegentlich bewoelkt, bringe ich es auf etwa 50 Sternschnuppen. So viele Wuensche gibt es doch gar nicht&#8230; Gegen 4 Uhr zieht es endgueltig zu und wir geben uns der Muedigkeit hin, um 4 Stunden spaeter vom Regen! geweckt zu werden. Es bleibt festzustellen: so hart, wie es auf Sand auch ist, mein Ruecken haelt, die Sturzverletzung ist unwiderbringlich ausgeheilt! Wir verziehen uns ins Auto, wo es bald darauf zu heiß wird als die Sonne wieder durchbricht, so dass wir uns erneut an den Strand begeben. Dort wird es stuendlich belebter, fest in italienischer Hand, und wir holen uns eine ordentliche Droehnung Braeune ab.<br />
Dann ruft bereits wieder die Musik und wir begeben uns auf die kurze Anfahrt nach Porto Vecchio, wo wir erst einmal eine erfrischende Dusche nehmen. Meine Kollegen aus Bastia wundern sich ob des schoenen Wetters, gingen im Norden bei schwarzem Himmel doch Sturzfluten nieder.<br />
Das Szenario verlaeuft eigentlich immer gleich. Der Soundcheck beginnt mit den Drums, hernach werden schnell alle Instrumente angespielt und endlich auch der erste Titel: „Di Quale Sil ´Amore “, als Referenz sozusagen, gefolgt von einigen anderen mit entsprechend verschiedenen Instrumentierungen. Waehrend all der Zeit ist Jean-Francois vorne, oftmals bei Spiko, um mit ihm Feinheiten zum Sound zu diskutieren, er laeuft aber auch stets das gesamte Terrain des Publikums ab, ob der Sound auch in wirklich jeder Ecke und in jedem Winkel gut ist, was nicht selten dazu fuehrt, das er eigenhaendig die Stuehle umstellt oder noch die millimetergenaue Drehung der Delayzeilen veranlasst. Er ueberlaesst jedenfalls nichts dem Zufall und kuemmert sich um jedes Detail, ja, hier kocht der Chef! Irgendwie bewundernswert, er laesst darin niemals nach und hat ganz genaue Vorstellungen. Wohlgemerkt, hier geht es um die 2 Prozent extra, die man gerne immer herauskitzeln moechte&#8230; Abschliessend macht J.F. immer noch seinen persoenlichen Buehnencheck fuer FoH wie auch Monitoring. </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_soundcheck1.jpg" title="Soundcheck / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_soundcheck2.jpg" title="Soundcheck / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Danach wird gegessen, meistens Backstage. Dafuer sorgt Pasqual, von den meisten scherzhaft Boccuse genannt. Die Speisen werden von ausserhalb hergebracht, er uebernimmt das Tischdecken und die Anrichtung. Alles recht einfach, so kann es schon mal dazu fuehren, wenn z.B. frisches Obst zum Nachtisch gereicht wird, das man eine Graete in der Nektarine findet, da man den Einwegteller weiter benutzt. </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_live.jpg" title="Live! / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Am naechsten Tag traegt der Himmel meine Gemuetslage aus: Es regnet fast den ganzen Tag lang und ich bin traurig, weil Joshua mich nach 10 verflogenen Tagen wieder verlaesst.<br />
Daheim warten das Studium und seine Band „<a href="http://www.myspace.com/strubbelpeters" target="_blank">Die Strubbelpeters</a>“ auf ihn.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_josh.jpg" title="Josh / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Alle sind auf Stand by, bis gegen 17.00 Uhr die endgueltige Zusage fuers Konzert eingeht. </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_st_florent_nach_dem_regen1.jpg" title="St. Florent nach dem Regen / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_st_florent_nach_dem_regen2.jpg" title="St. Florent nach dem Regen / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Auch Grand Corps Malade mischt wieder mit. Das nachhaltig schlechte Wetter kostet Besucher, aber das ist nun mal das Risiko von Freiluftveranstaltungen, welches sich auf Korsika durchaus in Grenzen haelt. Loic baut eine improvisierte Bar im Backstagebereich zu Ehren seines Geburtstages auf. Eine tolle Geste! Bei dieser Gelegenheit moechte ich schnell auch noch meinen Dank loswerden an die gesamte Belegschaft des Best Western Hotels in Bastia. Wir duzen uns alle, werden mit Kuesschen links-rechts begruesst wie gute Freunde und geniessen so ziemlich alle Freiheiten. Es gibt endlos Fruehstueck incl. Extrawuenschen wie z.B. frisches Obst und nachts bekommen wir jederzeit zu Essen und Trinken. Da hebe ich dann doch unsere im Wechsel arbeitenden naechtlichen Portiers Nicolas und Jean-Daniel heraus! So findet sich nach fast jeder Show ein illustrer Kreis an der Hotelbar ein.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_live_production.jpg" title="Live Production / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Unser naechster Auftritt fuehrt uns in die Berge nach Bucugnano in ueber 1000 Meter Hoehe. Die relative Einsamkeit des Ortes, der entsprechend weite und anspruchsvolle Anreiseweg sowie die niedrigen Nachttemperaturen mindern erwartungsgemaess die Besucherzahl. Die Unentwegten, in dicke Maentel gehuellten werden trotzdem nicht enttaeuscht und bekommen das volle Programm serviert, obgleich die feuchte Kaelte in uns allen hochkriecht und die klammen Finger etwas Ueberredungskunst einfordern. Landschaftlich ist diese Gegend allerdings wieder ein Hochgenuss, wovon Andy`s Photos zeugen.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_wasserfall2.jpg" title="Wasserfall / (c) MickeyMeinert.de"><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_im_wasserfall.jpg" title="Im Wasserfall / (c) MickeyMeinert.de"><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_gebirgsgewaesser.jpg" title="Gebirgsgewaesser / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Waehrend Stephane Cesar und mich zum naechsten Gig in Isula Rossa oder franzoesisch Ile Rousse chauffierte, wurde uns telefonisch die Absage uebermittelt. Der sehr starke Wind hatte einen Lautsprecherturm, die sogenannte Delay-Zeile umgeschmissen. So war die Sicherheit nicht mehr gewaehrleistet. Derart wurde uns ein unerwarteter Offday beschert, der natuerlich im Vieux Port von Bastia zur Abendstunde abgehalten wurde. Auch wird direkt ein Nachholtermin fixiert, gleich hintendran gehaengt sozusagen, wo gluecklicherweise alle Mitwirkenden zur Verfuegung stehen. In den letzten Tagen bin ich bereits des oefteren mit Stephane gefahren, trotz Warnung, da er einen Ruf als sehr flotter, draufgaengerischer Fahrer geniesst. Ich muss sagen, Angst habe ich nicht bekommen, schnell ist er trotzdem&#8230;.<br />
Er singt die hohen Stimmen bei I Muvrini und ist natuerlich auch mit der Polyphonie aufgewachsen. Nichtsdestotrotz liebt er unter anderem AC/DC und spielt auch Gitarre, z.B. in der Band von Alain Abad. Ausserdem ist er ein lieber, warmherziger und sehr humorvoller Korse mit toskanischen Wurzeln.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_stephane_mangiantini.jpg" title="Stephane Mangiantini / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Wir verabreden eine zukuenftige Zusammenarbeit, gleich nach der Tour wollen wir uns in Jean-Francois` Haus treffen um Gesangsaufnahmen fuer meine neue Produktion zu machen.</p>
<p>In Campuloru an der Westkueste spielen wir wieder mit dem Ruecken zum malerischen kleinen Segelhafen. Das Wetter ist besser und stabil, das Konzert ist bombig besucht und der Crew-Kuehlschrank entwickelt sich immer mehr zu einem Kultobjekt, eine dreiseitige Leinwand fuer allerlei Sprueche nicht nur rund um den Alkohol.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_campuloru_backstage.jpg" title="Campuloru backstage / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_crewfrig.jpg" title="Der Crew-Kuehlschrank / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Purtichju, am Golf von Ajaccio gelegen, bringt uns noch einmal die lange Autofahrt diagonal ueber die Insel. Wie so oft, machen wir nach zwei Drittel der Strecke eine kleine Siesta im hoeher gelegenen und bezauberndem Vivario, etwa 20 Km hinter Corte.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_vivario_siesta.jpg" title="Vivario Siesta / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Wir erleben wiederum Begeisterung und volles Haus im sehr touristisch gepraegtem Ort. Der Blick ueber die riesige Bucht zum Abendrot stimmt mich zuvor fast schon melancholisch auf das nahende Ende der diesjaehrigen Giru Corse ein. Direkt gegenueber winken bereits die Lichter Ajaccios zu uns herueber.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_purtichju_beach.jpg" title="Purtichju Beach / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_ajaccio_in_der_ferne.jpg" title="Ajaccio in der Ferne / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Mit Cesar bin ich mir in einigen tiefer gehenden Gespraechen noch naeher gekommen. Es macht mich sehr wuetend, als er von den vielen Problemen &#038; Schikanen erzaehlt, die er als Schwarzer immer noch tagtaeglich erfaehrt, wie ihm fast ueberall mit groesstem Misstrauen und oftmals mit Ignoranz begegnet wird. So krass habe ich das in diesem Teil der Welt nicht mehr erwartet. Es erfuellt mich mit Stolz und Freude, das er mir seine unvergleichliche Stimme auf dem Song „Wahr / Veritas“ schenkt.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_cesar_anot.jpg" title="Cesar Anot / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Auf dem Schulgelaende in Lucciana, ganz in der Naehe vom Flughafen von Bastia, findet analog zur vorletzten Show auch die obligatorische Crew-Party statt, mit allerhand korsischen Leckereien wie auch einigen Reden &#038; Spaessen. Es geht sehr herzlich zu und unterstreicht einfach noch einmal die tolle und harmonische Athmosphaere untereinander. Ja, hier fuehle ich mich wirklich sauwohl!</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_vor_der_party_houaly_haengematte.jpg" title="vor der Party,Houaly Haengematte / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_crew-party.jpg" title="Crew-Party / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Und gespielt haben wir natuerlich auch noch&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_trio_with_pipe.jpg" title="Trio mit Dudelsack / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_finale_m._kids.jpg" title="Finale mit Kindern / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Hatte ich fast erwartet, das unsere letzte Show eventuell nicht so gut besucht sein wuerde, da sie ja sehr kurzfristig als Nachholtermin angesetzt wurde, so war diese Befuerchtung voellig unbegruendet. Isula Rossa bot allen ein grandioses Finale, sogar die Crew gab sich abschliessend die Ehre auf der Buehne und, wie eben so ueblich bei Tourende, lachte auch ein wenig Schabernack. Alles aber im Rahmen und so ging man nach vielen Bye-Byes, Umarmungen, Kuesschen links/rechts usw auseinander, schnell noch zusehend, meine Wunschinstrumente nebst Zubehoer mitzubekommen, da ich weiterhin auf Korsika zu verweilen gedenke. Ein Drink noch mit den Korsen im Centrum, danach zurueck ins Best Western nach Bastia, wo der harte Kern noch bis 05.30 Uhr morgens Abschied nahm.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_performing.jpg" title="Performing... / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Das wars mit den Hauptgaengen, viele Geschmacksrichtungen, Ueberraschendes und Erwartetes, spezielle Gewuerze, bunt angerichtet, wohlschmeckend, da mit viel Liebe gekocht! Und bevor es zum Dessert geht, lass ich alles erst einmal sacken, hoeher oben, im Haus am Berg!</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_5_grosses_finale.jpg" title="Das grosse Finale / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>( Photos: Joshua Meinert, Spiko, Stella-Maria Guisepacci, Andy Doig &#038; Mickey Meinert )</p>
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		<title>Das I MUVRINI-SOMMER-MENUE: Plat N. 2</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 09:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[On Tour]]></category>

		<category><![CDATA[I Muvrini Tour 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Un menu de plusieurs plats – Mehrgaengige Hauptmahlzeit auf Korsika - Plat N. 2
Der Nachmittag am Strand ganz in der Naehe des Flughafens hat sehr gut getan, im „Buccaneers“, einer Piratenbar, gabs den obligatorischen Sundowner und den Abend verbrachten wir wiederum im „Jean Barts“, unserem Restaurant im Vieux Port Bastia`s. Mal sehen, was das Ueberraschungsmenue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Un menu de plusieurs plats – Mehrgaengige Hauptmahlzeit auf Korsika - Plat N. 2</b></p>
<p>Der Nachmittag am Strand ganz in der Naehe des Flughafens hat sehr gut getan, im „Buccaneers“, einer Piratenbar, gabs den obligatorischen Sundowner und den Abend verbrachten wir wiederum im „Jean Barts“, unserem Restaurant im Vieux Port Bastia`s. Mal sehen, was das Ueberraschungsmenue noch so zu bieten hat.<br />
Auf dem Weg zum Konzert in Ghisonaccia machen Joshua und ich an einem der vielen einladenden Straende der Ostkueste halt. Dabei entdecken wir endlos scheinende Weinkulturen, ueberwiegend blaue Trauben, so weit das Auge reicht, und dann ganz in der Naehe auch eine verarbeitende Produktionsanlage von dem Hersteller „President“. Wir spielen auf dem Gelaende einer Schule, eine Band der dortigen Musikschule eroeffnet den Abend durchaus niveauvoll. Hier schiesst Shelly`s Tochter Stella-Maria tolle Live-Photos. </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_4_on_stage.jpg" title="On Stage / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_4_imuvrini_corte.jpg" title="I Muvrini Corte / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Heute ist Jean-Francois besonders stolz, so wird mir mitgeteilt. In der Tageszeitung „Corse Matin“ erscheint eine ganzseitige Anzeige des von ihm mitbegruendetem Vereins „Fundazione di Corsica“ in der es um die Erhaltung, Foerderung und Verbreitung der korsischen Sprache als Kulturgut geht. Das Programm nennt sich: Lingua Viva, also lebendige Sprache.</p>
<p>Fuer das wirklich unglaubliche Licht-Design auf der „Gioia-Tour“ ist <a href="http://web.mac.com/andrewdoig/iWeb/CADsite/Home.html" target="_blank">Andy Doig</a> zustaendig, er arbeitet sonst auch fuer Prince, Jean-Michel Jarre, Toto u.v.a. Als begeisterter Kite-Surfer nutzt er jede sich bietende Gelegenheit zur Ausuebung dieses sehr sportiven Hobbys und findet um Korsika natuerlich allerbestes Terrain und optimale Voraussetzungen vor.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_4_kitesurfing.jpg" title="Kitesurfing / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Zur Entwicklung meiner Sturzverletzung gibt es positives zu vermelden: Man beginnt, Scherze ueber meinen Abflug zu machen, nennt die entsprechende Passage liebevoll „the Mickey-Trap“ und fast alle machen bei meinen zahlreichen Buehnenabgaengen anl. Soundcheck, Spielpausen, Zugaben usw. Spring-, Hecht- oder Fluggesten und singen gelegentlich dazu „Volare“, „Fliegen“. Wenn man jetzt so darüber lachen kann, dann ist wohl wirkich alles sehr gut verlaufen. Aber ich muss selber schmunzeln, spaetestens bei der Betrachtung meines verlaengerten Rueckens im Spiegel. Das Haematom schaut so aus, als sei ich im Nichtvollbesitz meines Verstandes, also berauscht, zu einem Taettowierer hereinspaziert, welcher wiederum, noch betrunkener als ich, mir ein voellig sinnfreies Arschgeweih (bin nicht wirklich ein Fan davon) zu Stechen versucht hat und darueber hinaus bei dieser Taetigkeit eingeschlafen ist. Ein Photo davon moechte ich aus Pietaetsgruenden nicht beibringen, allerdings ist die taeglich wechselnde Farbgebung schon gar koestlich-beachtlich.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_4_the_mickey_trap.jpg" title="The Mickey Trap - Entschaerft! / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Im Vorzeigeort Sartene, oder besser Sarte auf korsisch, haben wir letztes Jahr lediglich genaechtigt, dieses Mal spielen auf dem Hof der ueber dem Ort thronenden Schule. Der Blick von dort oben ist ebenso zauberhaft wie das Innenstaedtchen daselbst. Der Besuch hier ist ein „must be“, der zentrale Platz umgeben von kleinen Bars, Restaurants sowie der Kirche, und davon abzweigend viele kleine, nur fuer Fussgaenger beschreitbare Gassen, durch Torboegen hindurch, verwinkelt und malerisch laesst es die Phantasie vom frueheren Leben hier erbluehen.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_4_sarte.jpg" title="Sarte / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_4_sarte_ausblick.jpg" title="Sarte Ausblick / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_4_stage_sarte.jpg" title="Sarte Stage / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Unser Konzert in Bastia auf dem Place du Marche mutet wie ein echter Hoehepunkt an, nicht nur des tollen Zuspruchs und der tobenden Begeisterung wegen, oder weil Grand Corps Malade sich wieder einmal die Ehre als Special Guest gibt. Man spuert einfach, hier kommen sie her, hier sind sie zu Haus, und ich darf dabei sein. Zeugnis davon gibt der Artikel in der Corse Matin, der groessten korsischen Tageszeitung.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_4_corse_matin_artikel.jpg" title="Artikel aus dem 'Corse Matin' / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_4_bastia_publikum.jpg" title="Publikum in Bastia / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Wie im letzten Jahr werden zum Abschluss der Konzerte Kinder auf die Buehne geholt. Zum Titel „Inseme Si Po“ bekommen sie wieder allerhand Percussion-Instrumente an die Hand (wie letztes Jahr zu „A Voce Rivolta“) und sorgen so fuer lebendige optische wie hoerbare Kulisse. Den allerletzten Song des Abends, welcher erst im Verlauf der Suedfrankreich-Tour entstanden ist:“Sin`A`L`Umanita“ unterstuetzen sie Texttafeln haltend, um dem Publikum das Mitsingen zu vereinfachen. Natuerlich sorgt dieses Szenario fuer Ruehrung und besonders stolze Eltern und Angehoerige.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_4_bastia_kids.jpg" title="Die 'Bastia Kids' / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>So traumhaft geht es gleich weiter. In Calvi spielen wir wieder direkt neben dem Wasser und auch hier setzt sich die Serie der gesteigerten Besucherzahlen fort. Das gefaellt unserem Mixer Spiko sehr gut, wenngleich er sich der Sonne eher entzieht, was seinem Hamburger Teint zugute kommt. Fuer mich hat er etwas von Steven Seagal, dem Retter der Welt, ob seiner Statur und Haarpracht. Er ist ab und an schon mal das Opfer von Scherzen und nimmt`s mit norddeutscher Gelassenheit hin.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_4_spiko.jpg" title="SPIKO / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_4_kids_onstage.jpg" title="Kids On Stage / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Nach der Show geht`s fuer alle nach Ajaccio, dort ist der naechste Gig und deshalb auch bereits in dieser Nacht unser Hotel. Obwohl mir alle abraten, nehme ich mit Joshua die Route entlang der Westkueste. Nun weiss ich auch, warum die anderen die etwas weitere, aber sicherlich schnellere Strasse ueber Corte waehlen. Dennoch bereue ich es nicht. Empfehlen kann ich die Strecke nur unerschrockenen Fahrern ohne Zeitnot mit nicht zu grossen Fahrzeugen. Einige laengere Passagen sind wahrhaftig wegen ihrer Enge nur fuer jeweils ein Fahrzeug passierbar. Wir haben bestimmt  spektakulaere Aussichten verpasst, da tiefe Nacht, hatten aber oft Gesellschaft, vor allem von Kuehen, Ziegen, Fuechsen, Katzen, allerhand kleinerem Gekrabbel und Nachtvoegeln, unter anderem einer weissen Eule! Darueber hinaus galt es einige Male Steinen und Brocken auszuweichen. Irgendwann einmal moechte ich diese Fahrt tagsueber machen.</p>
<p>In Ajaccio mussten wir uns wiederum Napoleon unterordnen, wenngleich nur raeumlich.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_4_ajaccio_venue.jpg" title="Ajaccio Venue / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Ansonsten natuerlich die im letzten Jahr bereits bebilderte spektakulaere Aussicht herunter vom<br />
Place d´Austerlitz in den Golfe d´Ajaccio. Uns erwartet eine wunderbare Abschluss-Show des mittleren Tour-Blocks, es geht erfolgreich weiter. Hier ist uebrigens auch unser Backliner Pierrot daheim, ein lustiger Geselle, der von sich selbst behauptet (obwohl das natuerlich nicht stimmt): „Ich habe keine Ahnung von Musik, von Technik und Kabeln. Ich bin nur fuer die gute Laune hier!“</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_4_pierrot1.jpg" title="Pierrot 1 / (c) MickeyMeinert.de"><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_4_pierrot2.jpg" title="Pierrot 2 / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Der zweite Gioia-Tour-Abschnitt versprach schon vorab auf Grund der Orte und Venues ein einziges Highlight zu werden. Versprechen gehalten, glueckliche Menschen allerorten, vor, auf und hinter der Buehne! So kann es gerne weitergehen. Individuell bringe ich noch ein scharfes Gewuerz zum Ende des zweiten Hauptganges mit ein: An unserem Offday fahre ich mit Joshua nach Bonifazio, wo wir auf dieser Tour leider nicht spielen. Der Ort ist fuer mich fast noch schoener als alle anderen erlebten. Allerdings hat sich das herumgesprochen: viel zu viele Touristen&#8230;&#8230;.<br />
Unser Plan: im Zuge der Perseiden, jenes jaehrlich wiederkehrende Sternschnuppen-Ereignis vom 11. bis 13. August, wollen wir eine Nacht am Strand verbringen, dieses Mal auch dort schlafen!<br />
Nun wird sich zeigen, ob mein Ruecken wieder voellig in Ordnung ist&#8230;&#8230;&#8230;</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_4_die_meinerts.jpg" title="Die Meinerts / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>( Photos: Stella-Maria Guisepacci, Spiko, Joshua Meinert, Andy Doig )</p>
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		<title>Das I MUVRINI-SOMMER-MENUE: Plat N. 1</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 09:12:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[On Tour]]></category>

		<category><![CDATA[I Muvrini Tour 2010]]></category>

		<category><![CDATA[Tourlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Un menu de plusieurs plats – Mehrgaengige Hauptmahlzeit auf Korsika - Plat N. 1

Mit dem ersten Bissen tastet man sich bekanntlich an den Hauptgang heran. Vorweggenommen: Bedingt durch kleinere Programm-Aenderungen,  neuer Buehnentechnik nebst Aufbau sowie einer gewissen Nervositaet der Protagonisten, sind die Heimkonzerte fuer sie doch von immenser Bedeutung, geraet die Premiere zwar noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Un menu de plusieurs plats – Mehrgaengige Hauptmahlzeit auf Korsika - Plat N. 1</b></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_3_tourplakat.jpg" border="0" title="Tourplakat I Muvrini 2010 / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Mit dem ersten Bissen tastet man sich bekanntlich an den Hauptgang heran. Vorweggenommen: Bedingt durch kleinere Programm-Aenderungen,  neuer Buehnentechnik nebst Aufbau sowie einer gewissen Nervositaet der Protagonisten, sind die Heimkonzerte fuer sie doch von immenser Bedeutung, geraet die Premiere zwar noch nicht ganz rund, aber durchaus gelungen, vom zahlreich erschienenen internationalem Publikum lautstark bezeugt. Allerdings waere mir der erste Happen fast im Halse stecken geblieben. Folgendes war geschehen:<br />
Zur laengeren, poetischen Ansage zum Titel „Alma“, zu deutsch:“Seele“, einer meiner Favoriten, mit traditionellem Gesang, gestuetzt von warmen Keyboardakkorden und feinen Violinenmelodien, sollten Achim mit einer geheimnisvollen Flaeche und ich mit der klassischen Gitarre erstmalig eine mystische Athmosphaere kreieren. Leider war dieser Plan bei Gilles, unserem Monitor-Techniker, nicht angekommen und er legte, wie bisher an dieser Stelle ueblich, die Background-CD ein, die haeufiger zwischen den Songs zu den Ansagen von Jean-Francois zum Einsatz kommt. Nun hatte diese Musik nichts mit unserer geplanten gemeinsam, so dass wir uns ziemlich ratlos anblickten, irgendwie auch noch versuchten auf Gilles mit Gesten einzuwirken, aber erfolglos. So startete bald das eigentliche Lied und ich schickte mich an, die Buehne zu verlassen, da ich bei diesem Song nicht mitspiele. Noch gedanklich befasst mit dem verhinderten Backing und halbblind durch die zum Intro passende sehr dunkle Lichtgestaltung fiel ich ploetzlich ins Nichts&#8230;&#8230;<br />
Erstaunlich, wie sich die relative Zeitwahrnehmung in Situationen des unmittelbar bevorstehenden Crashs verwandelt. So viele Gedanken, die Reihenfolge bringe ich evtuell nicht mehr zusammen. Der erste war wohl: Nun hat`s mich also doch noch erwischt! Nach ueber 3 Jahrzehnten on Stage, vielen miterlebten Unfaellen anderer Musiker oder Geschichten darueber, einigen beinahe-Katastrophen, so fiel einmal eine Traverse kurz nach einer Al Bano Carisi-Show in Sueditalien knapp neben mir zu Boden, der ein oder andere Stromschlag suchte mich heim, kleinere Blessuren beim Auf-und Abbau waren oft unvermeidlich, aber eben noch nie der so gefuerchtete und in der Phantasie durchlebte Buehnensturz. Es folgte leichte ironische Belustigung ueber meine Slapstick-Einlage nebest dem Gefuehl des freien Falls:“Huch!“, ergaenzt von ploetzlicher Furcht um die weitere Tour, ist es doch gerade mal die Premierenshow der Giru. Dann noch: was erwartet mich da unten? Bumm! Aufprall, leichte Benommenheit, eventuell ein kleiner Schock. Ich liege in einer dunklen Nische zwischen Bühnenaufgang, einer kleinen Metalltreppe, und linkem Lighttower. Hat mich ueberhaut jemand stuerzen sehen? Ich beginne meinen Koerper zu checken, von oben nach unten. Kopf okay, kann ihn leicht bewegen. Schulterzucken moeglich, Haende normal,-Gottseidank!!!!, aber der rechte Arm schmerzt. Die Wirbelsaeule hinab, oha, Beckenbereich, Steissbein, da ist etwas nicht in Ordnung. Es zieht ins linke Bein runter, rechts ist gut. Ich kann die Fuesse bewegen. Nach einer halben gefuehlten Ewigkeit hilft man mir auf, begleitet von mehrsprachigen Zurufen. Shelly etwa, die Mutter der Kompanie, sie kuemmert sich waehrend der Tour um alle Mitarbeiter bezueglich Unterbringung usw, ruft: „What have you done?“ Oder Thomas, der ebenfalls eine kurze Spielpause hat: „Bist Du in Ordnung?“ Ich lehne mich an den Buehnenrand, noch etwas benommen, versuche tief zu atmen und meine Spielfaehigkeit zu checken, waehrend mich alle drum herum Versammelten zum Hinsetzen auffordern und der Song „Alma“ weiterlaeuft. Natuerlich hat niemand auf der Buehne den Vorfall mitbekommen. „Are you okay?“ „Can you play?“ „Yes, I think so!“ Mir wird auf die Buehne geholfen, ich verlagere meine Balance ausschliesslich aufs rechte Bein und da der rechte Arm immer staerker schmerzt und ich ihn nicht mehr ueber Huefthoehe anheben kann, beschliesse ich auf`s Plektrumspielen weitestgehend zu verzichten. Ich bekomme Schmerzmittel gereicht, mein rechtes Inear-Plugin wird erfolgreich im Sturzbereich gefunden und wieder angebracht, die Instrumentenwechsel fallen schwer. Erst einmal irgendwie das Konzert zu Ende bringen, danach dann alles weitere. Einigen steht der Schreck ins Gesicht geschrieben, wir besichtigen den Ort des Geschehens. Im Eifer der Hektik des ersten Konzerts mit neuer Ausstattung ist die Absicherung des Buehnenabgangs vernachlaessigt worden. Im Aufprallbereich liegen keine groesseren und spitzen Steine, nur flache, allerdings ragt eine Metallstange etwa einen halben Meter entfernt aus dem Boden. Alle kuemmern sich ruehrend um mich, die Schmerzen nehmen zu. Ich verzichte auf weitere Mittel, denn ich will wissen, woran ich bin. Eine Nacht drueber schlafen, wenn moeglich, dann sehe ich vielleicht schon klarer. Einige Male werde ich wach, versuche vorsichtig, meine Position zu aendern um dann hoffentlich bald wieder einzunicken.<br />
Der folgende Morgen foerdert Erstaunliches zutage: Gluecksgefuehle, Leichtigkeit, trotz einiger Schmerzen und ziemlich eingeschraenkter Bewegungsfaehigkeit, wobei der Arm kaum noch Sorge bereitet. Ich beginne zu begreifen, welch unverschaemtes Glueck ich gehabt habe, fuehle mich wertvoll beschenkt: Ich lebe, kann spielen, die Tour geht weiter! Das abendliche Konzert in St. Cipriano, quasi wieder direkt am Strand wie letztes Jahr, geraet geradezu zu einem Triumph. Bei meiner ungelenken Bewaeltigung hierzu hilft mir eine gute Freundin von Jean-Francois mittels Heilmassagen und Ohr-Akupunktur. Unser drittes Korsika-Konzert fuehrt uns in suedliche Gefilde nach Olmeto, wo ich mich sofort wieder an mein erstes Meerbad vom Vorjahr erinnere. Soweit bin ich nun leider doch noch nicht wieder hergestellt&#8230;&#8230;.<br />
Hoehepunkt des ersten 5er Tourblocks ist nicht nur fuer mich der Gig in Corte, der alten Hauptstadt des zwischen 1755 und 1769 unabhaengigen Teils Korsikas, damaliger Wirkungsort von Pascal Paoli, dem stets und ueberall auf der Insel gehuldigtem Nationalhelden und Sitz der von ihm begruendeten ersten und einzigen Universitaet. Er reorganisierte Korsika in dieser Epoche als Staat und gab diesem eine demokratische Verfassung mit Gewaltenteilung und Voelkersouveraenitaet.<br />
Als Special Guest wirkte in der Zugabe der beruehmte franzoesische Poetry-Slam Kuenstler „Grand Corps Malade“ mit (<a href="http://www.grandcorpsmalade.com/" target="_blank">http://www.grandcorpsmalade.com/</a>), wie bereits auf der ersten Single „Terra Nova“ des neuen I Muvrini-Albums: „Gioia“. </p>
<p>Eine bemerkenswerte Persoenlichkeit mit einer beeindruckenden Geschichte. Er zog sich 1997 bei einem Badeunfall schwere Verletzungen an der Wirbelsaeule zu, lernte dank starkem Willen wieder laufen, mit Kruecke, was irgendwie wohl auch zu seinem Markenzeichen auf der Buehne geworden ist und entdeckte und formte daraufhin seine kuenstlerische Begabung der Poesie, Wortgewandheit und Stimme und gab sich eben auch diesen ungewoehnlichen Namen: „Grosser Kranker Koerper“. Beschrieben hat er seine damalige Situation und die Konsequenzen daraus in einem Song wie folgt:<br />
„Um 11 Uhr fühlte ich mich unbesiegbar. Um 11 Uhr 08 gleitet mein Leben in eine Kurve. (&#8230;) Wie ein Blitz, ein Stromschlag (..). Aber ich hatte Glück, ich bin am Schachmatt vorbeigezogen. Um Viertel vor 12 nahm ich meinen blauen Stift, (&#8230;) und ich legte Worte auf alles, was mir auf dem Magen lag.“ </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_3_grand_corps_malade.jpg" border="0" title="Grand Corps Malade / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Aufgewachsen in den Banlieus von Paris, hochbrisanter Brandherd der Seine-Metropole, widmet er sich seither vielen sozialen und kulturellen Projekten, um Menschen Perspektiven aufzuzeigen. Sein erstes Album landete sofort auf Platz 1 in den französischen Charts, er geniesst Kult-Status in Frankreich und weit darueber hinaus, ist eine imposante Erscheinung, ca. 2 Meter gross, mit offenen symphatischen Augen und einer beeindruckend tiefen, warmen Stimme, die fuer jeden Tontechniker eine pure Freude darstellt. Sein wirklicher Name ist Fabien Marsaud und er bedankt sich gluecklich und bescheiden bei uns, wie wir auch bei ihm.<br />
Wir werden noch mehr als ohnehin schon abgefeiert. Zu meiner persoenlichen Freude traegt neben fortschreitender Genesung noch die Ankunft meines Sohnes Joshua bei. Er wird mich 10 Tage lang begleiten.<br />
Der Abschluss des ersten Abschnitts der Giru Corse 2010, „Gioia“, geraet stuermisch, da der natuerliche Feind von korsischen Open-Air Veranstaltungen, der Wind, das Mittelmeer an der Westkueste ordentlich aufwuehlt, ungewoehnlich hohe Wellen erzeugt und bei Boeen bis zu Windstaerke 10 fuer die einiges an Angriffsflaeche bietenden Lighttower und geflogenen Soundsysteme durchaus gefaehrlich werden kann. </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_3_tiuccia_beach.jpg" border="0" title="Tiuccia Beach / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Liebenswerterweise beruhigt sich der Sturm zum Abend hin und der Gig in Tuccia kann, von starkem Applaus begleitet, problemlos stattfinden.<br />
Nach laengerer Rueckfahrt in unsere Homebase, das Best Western in Bastia, freue ich mich nun auf einen freien Tag, an dem ich mich einfach nur ausruhen, den geschundenen Koerper pflegen und den nahen Sandstrand geniessen moechte.<br />
Festzustellen bleibt, das diese Tour noch besser besucht ist als letztes Jahr, beim Publikum noch besser ankommt und das gesamte Feeling irgendwie noch entspannter, positiver und kreativer strahlt. Der erste Hauptgang mundete insgesamt also grossartig und wartete mit einigen ueberraschenden Beilagen auf!</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_3_live_blue.jpg" border="0" title="Live und blau :) / (c) MickeyMeinert.de"></center><br />
( Photos: Joshua Meinert, Stella-Maria Guisepacci )</p>
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		<title>Das I MUVRINI-SOMMER-MENUE: Casse-croute</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 15:59:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[On Tour]]></category>

		<category><![CDATA[I Muvrini Tour 2010]]></category>

		<category><![CDATA[Tourlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Casse-croûte ( Zwischenmahlzeit ) am Berg
Nach der letzten Show in Hyeres an der Cote d`Azur reisen alle fuer 4 Tage heim, ich allerdings fahre nach Nizza um von dort mit Faehre bereits jetzt nach Korsika ueberzusetzen. Hier angekommen, tauchen viele Erinnerungen an dortige Erlebnisse auf, die Open-Air Gigs mit Stephan Eicher und Kurz-Urlaube im Appartement [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Casse-croûte ( Zwischenmahlzeit ) am Berg</b></p>
<p>Nach der letzten Show in Hyeres an der Cote d`Azur reisen alle fuer 4 Tage heim, ich allerdings fahre nach Nizza um von dort mit Faehre bereits jetzt nach Korsika ueberzusetzen. Hier angekommen, tauchen viele Erinnerungen an dortige Erlebnisse auf, die Open-Air Gigs mit Stephan Eicher und Kurz-Urlaube im Appartement eines Freundes. Die italienisch gepraegte Altstadt mit den engen Gassen und ungezaehlten Restaurants und Bars, die antike kleine Akropolis aus der griechischen Epoche, der sehr lebendige und ausladende Strandboulevard am Quai des Anglais und dem Meer gegenüber die herrlichen Fassaden der prunkvollen Prachtbauten aus der Belle Epoque, welche man nach wie vor wiederzuerkennen glaubt aus dem legendaeren Hitchcock-Movie: Ueber den Daechern von Nizza, wie das Casino Ruhl und das Hotel Negresco. Ich tauche nicht weiter ein, sondern begebe mich zum Faehrhafen. Von dort geht es in einer fuenfeinhalbstuendigen Ueberfahrt mit Corsica Ferries nach Bastia. Auf dem hinteren Oberdeck laeuft unverbindliche Dance Music, ein kleiner Kids-Pool sorgt fuer entsprechende Kurzweil und die vielen Passagiere, wenn nicht innerhalb, suchen windgeschuetzte Nischen auf Deck, da wir doch sehr zuegig-zugig durchs Ligurische und spaeter Thyrrenische Mittelmeer pfluegen. Dann endlich: Land in Sicht! </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_2_land_in_sicht.jpg" border="0" title="Tourlaub 2010 / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Das Cap Corse, der noerdlichste Punkt der „Schoensten“ taucht am Horizont auf, der erkennende blinzelnde Blick im Gegenlicht der Sonne verwandelt Vorfreude in Glücksgefühl.<br />
Eine gute Stunde spaeter dann mein vorlaeufiger Heimathafen: Bastia!</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_2_bastia_vom_meer.jpg" border="0" title="Tourlaub 2010 / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Nun daemmert es bereits und eigentlich sollte ich mich aufmachen, das Haus vom Chef, seiner Einladung folgend, zu suchen. Aber ich kann der Versuchung nicht widerstehen, den Vieux Port Bastia`s zu begruessen und mir bei Jean Bart, unserem Lieblings-Restaurant ein paar Muscheln zu goennen.<br />
In der „Castagniccia“, am Hang oberhalb des Kuestenortes Folelli, etwa 40 km suedlich von Bastia, liegt das Geburts-Dorf Tagliu-Isulacciu der Bernardini Brueder. Obwohl Achim mir den Weg dort hinauf einige Male beschrieben hat, war mein Vertrauen in seine Navigations-Terminologie nicht ganz angebracht. Nach all den Jahren haette ich es wissen sollen, wir ticken da halt nicht gleich. Doch fand ich Hilfe, nachdem ich wiederholt auf dem Hinterhof eines Dorfbewohners in einer Sackgasse landete. Spaetestens nach Nennung des Kuenstlernamens zeigte er sich wohlwollend und fuhr ein gutes Stueck des Weges in die Berge voraus, nicht, ohne mir trotz fast noch aelteren Fahruntersatzes zu zeigen, wer hier auf der Strasse die Hosen an hat. Die Auffahrt zum Haus daselbst geriet zum letzten, kleineren aber loesbarem Problem, da mir unbekannt, wirklich sehr steil und nur im ersten Gang zu bewaeltigen. Angekommen, Ueberblick verschafft, ausgeladen, Bett bezogen und erste Duftnoten geschnuppert auf der grosszuegigen Terrasse. Ich sehe oestlich in der Ferne das mondbeschienene Meer glitzern, hoere neben den nachtaktiven Tierstimmen, bis hier oben hinauf, obgleich gut 7 Strassenkilometer entfernt, sogar die manchmal nicht ganz sauber gesungenen zweiten Stimmen der 3-Mann-Kapelle aus der Pizzeria in Folelli, deren Koch mal als Auftragskiller gearbeitet haben soll und bin gleichermassen gespannt wie ich mich darauf freue, was der Morgen mir wohl bringen wird. </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_2_haus_mit_aussicht.jpg" border="0" title="Tourlaub 2010 / (c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Nun, ich bin ueberwaeltigt. In der Entfernung gerade vor mir sehe ich sehr deutlich Elba, dahinter am Horizont kann ich gar einen Teil des Verlaufs der italienischen Kueste erkennen, weiter noerdlich ragt Capreia hervor, schraeg unter mir liegt Tagliu, ca. 700 m Luftlinie, ich kann sogar die Gespraeche der Dorfbewohner hoeren. Und als die Mama zum Essen ruft, koennte auch ich gemeint sein, moechte ich am liebsten hingehen und mich dazusetzen, so deutlich ist ihre Aufforderung. Hinter und neben mir ragen die Kastanienwaelder wie ein dicht gewebter Teppich aus den Bergen heraus, prall und ueppig gewachsen wie Urwald. Ueber und unter mir kreisen ein praechtiger Roter Milan und Bussarde. Hier also sind die Bernardini-Brueder aufgewachsen, haben sicherlich sehr frueh klettern gelernt und ein spezielles Verhaeltnis zu raeumlichen Hoehen und Tiefen entwickelt, stets in unmittelbarer Verbindung zur elementaren Natur wie Meer und Wind, da stets praesent, sowie zu Flora und Fauna, die allgegenwaertigen Kastanien und Olivenhaine, die vielstimmingen Waldbewohner stets hoerbar und vielerlei Spuren hinterlassend. Ich versuche mir vorzustellen, wie ihr Vater Gjhuliu Bernardini, ein beruehmter  Saenger und Poet der Insel, hier mit ihnen gesungen hat, sie in die Mysterien des polyphonen Gesangs eingeweiht hat um dann erste gemeinsame Auftritte zu absolvieren. Leider ist Gjhuliu bereits 1977 verstorben. Wie wir heute wissen, haben seine Soehne sein Erbe phantastisch weitergetragen. Ihm widmen sie  1978 ihr erstes Album: „I Muvrini Ti Ringrazianu („I Muvrini danken Dir“), das mit der Ehrung ihres Vaters beginnt: „Addiu a Ghjuliu“.<br />
Die 4 Tage im Haus am Berg verbringe ich entspannt, in aller Ruhe, lass die Athmosphaere auf mich einwirken und bin ein wenig kreativ. Ich unternehme einen Ausflug an die Nordkueste um St. Florent, nachdem mir ein Freund von Alain, Werkstattmeister in Bastia, meine rechte Seitenscheibe repariert, die sich elektronisch nicht mehr schliessen laesst und beobachte am Vortag unser diesjaehrigen Korsika-Tour-Premiere den Buehnenaufbau hierfuer schmunzelnd mit dem Fernglas, da unser erster Auftritt ausgerechnet in Folelli stattfindet.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_2_st_florent.jpg" border="0" title="Tourlaub 2010 / (c) MickeyMeinert.de"></center><br />
(Photos: Mickey Meinert)</p>
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		<title>Das I MUVRINI-SOMMER-MENUE: Entree</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 12:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[On Tour]]></category>

		<category><![CDATA[I Muvrini Tour 2010]]></category>

		<category><![CDATA[Tourlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Entree in Suedfrankreich
3 Wochen spaeter geht es dann konkret los, auf dem Menue steht ein bunter Teller mit 7 Kostbarkeiten inklusive vielen Blautoenen von der Cote d´Azur.

Nach einer sehr zaehen Anreise von Detmold über Guetersloh, um Achim aufzulesen, mit dem vorlaeufigen Ziel Trets bei Aix en Provence in Suedfrankreich, brachten wir dennoch eine Punktlandung zustande. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Entree in Suedfrankreich</strong></p>
<p>3 Wochen spaeter geht es dann konkret los, auf dem Menue steht ein bunter Teller mit 7 Kostbarkeiten inklusive vielen Blautoenen von der Cote d´Azur.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_aperitif_trets_stagework.jpg" title="Tourlaub 2010 / (c) Mickey Meinert"></center></p>
<p>Nach einer sehr zaehen Anreise von Detmold über Guetersloh, um Achim aufzulesen, mit dem vorlaeufigen Ziel Trets bei Aix en Provence in Suedfrankreich, brachten wir dennoch eine Punktlandung zustande. Wohlweislich hatten wir eineinhalb Tage veranschlagt, was sich als bitter noetig herausstellen sollte. Die Urlaubsstaus begleiteten uns ab Koeln, steigerten sich in Frankreich ins Unermessliche und zwangen uns zu einer unplanmaessigen Uebernachtung in Dijon. Ganz &#8220;Autoroute-Frankreich&#8221; war ein Stau, der Verkehrsfunk sprach von Hunderten Kilometern. Manchmal ueberkam uns bereits Hoffnungslosigkeit, ob wir denn ueberhaupt zum Konzertbeginn am spaeteren Abend anwesend sein koennten. Es ging sich irgendwie doch noch aus und der diesmal besonders wichtige Soundcheck, da einmalig mit fremdem Drummer, konnte stattfinden. Mein ueber 15jaehriger Mitsubishi Lancer muss heuer herhalten. Nach meiner Erfahrung vom Vorjahr ist mir die individuelle Freizeitgestaltung doch sehr wichtig, zumal in so besonderer Umgebung. Meine Unternehmungslust abseits der festen Zeiten liess sich haeufig nicht mit den Gruppenplaenen vereinbaren. Und Mietwagen sind in der Saison nun mal rar und teuer. Jetzt liegen bereits 7 Shows hinter mir, wir haben die Cote d&#8217;Azur quasi rauf und runter gespielt, mit dem Ausreisser Pau am Fusse der Pyraeneen, nicht weit von Biarritz am Atlantik. Hier war am Anreisetag die wohl vorentscheidende Etappe der Tour De France gestartet worden. Die Faszination der hiesigen und angereisten Radsportfans war geradezu greifbar, davon zeugten allueberall Artefakte wie Trikottraeger, Ausstellungen in beliebigen  Schaufenstern der Restaurants, Bars, Hotels und sonstigen normalerweise nicht radsportaffinen Geschaeften von Rennraedern und Zubehoer aus allen Epochen der Tour. Dazu flimmerten natürlich unentwegt die Live-Bilder an allen Ecken. Kein Ausreissversuch blieb somit selbst dem schlendernden, uninteressiertem Stadtbesucher verborgen.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_aperitif_pau.jpg" title="Tourlaub 2010 / (c) Mickey Meinert"></center></p>
<p>Fast schon muessig zu erwaehnen, das die Wildschafe wieder stuermisch gefeiert wurden, selbst an Auftrittsorten, die mit Ambience rein gar nichts im Sinn haben, wie zum Beispiel das Hippodrom von Hyeres, ansonsten eine Pferderennbahn und somit sehr weitlaeufig und gerade dort auch von eher betuchten und daher zurückhaltenden unterhaltungsverwöhnten Menschen besucht.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_aperitif_hippodrome_hyeres.jpg" title="Tourlaub 2010 / (c) Mickey Meinert"></center></p>
<p>Die schoensten Gigs fanden aus meiner Sicht in Pau und Valence statt, jeweils im idyllischen baumumsaeumten Stadtpark und geradezu erdrueckend besucht, selbst ausserhalb des eigentlichen Konzertgelaendes fanden sich noch Tausende von Besuchern ein, um sich der besinnlichen Athmosphaere bei korsischem Liedgut hinzugeben. </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_aperitif_mond_ueber_pau.jpg" title="Tourlaub 2010 / (c) Mickey Meinert"></center></p>
<p>Valence, ca. 100 km suedlich von Lyon, hat mich als Stadt darueber hinaus sehr beeindruckt, ein malerischer Kuenstlerort. </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_aperitif_valence im park.jpg" title="Tourlaub 2010 / (c) Mickey Meinert"></center></p>
<p>Ebenso pittoresk erschien mir die Altstadt von Castres, oestlich von Montpellier.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_aperitif_castres_backstage.jpg" title="Tourlaub 2010 / (c) Mickey Meinert"></center></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_aperitif_castres_verbeugung.jpg" title="Tourlaub 2010 / (c) Mickey Meinert"></center></p>
<p>Der schoenste Spielort war allerdings Grimaud, ueber der Bucht von St. Tropez trohnend. Der Auftritt daselbst vor der gewaltigen Burgruine, der Ort fast schon maerchenhaft, beinahe wie gemalt, bunt, aber nicht kitschig, voller Blumen, kleine Gaesschen mit vertraeumten Fassaden und einladenden Restaurants. Einziges Manko natuerlich: die vielen Touristen. Aber gehoere ich nicht auch dazu? </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_aperitif_grimaud_blumengasse.jpg" title="Tourlaub 2010 / (c) Mickey Meinert"></center></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_aperitif_blumengasse2.jpg" title="Tourlaub 2010 / (c) Mickey Meinert"></center></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_aperitif_burgruine_grimaud.jpg" title="Tourlaub 2010 / (c) Mickey Meinert"></center></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_aperitif_die_bucht_von_st_tropez .jpg" title="Tourlaub 2010 / (c) Mickey Meinert"></center></p>
<p>Alles in allem ein sehr genussvoller Auftakt, macht ganz viel Lust auf mehr Koestlichkeiten, welche bestimmt auf uns warten: auf „Kallista“, die Schoenste, wie schon die alten Griechen Korsika nannten.<br />
(Photos: Spiko )</p>
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		<title>Das I MUVRINI-SOMMER-MENUE: Aperitif</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 10:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[On Tour]]></category>

		<category><![CDATA[I Muvrini Tour 2010]]></category>

		<category><![CDATA[Tourlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Aperitif in Saint Flour
Als Appetitzer gibt`s Ende Juni ein einzelnes Konzert im spektakulaer schoenen Bergort Saint Flour in der Auvergne, die Altstadt auf einem Basaltplateau in 850 Meter Hoehe gelegen, wir spielen auf dem Marktplatz neben der ueber 600 Jahre alten Kathedrale St. Pierre. Eine weitere sehenswerte Station im Reigen wundervoller Orte dieser Welt, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aperitif in Saint Flour</strong></p>
<p>Als Appetitzer gibt`s Ende Juni ein einzelnes Konzert im spektakulaer schoenen Bergort Saint Flour in der Auvergne, die Altstadt auf einem Basaltplateau in 850 Meter Hoehe gelegen, wir spielen auf dem Marktplatz neben der ueber 600 Jahre alten Kathedrale St. Pierre. Eine weitere sehenswerte Station im Reigen wundervoller Orte dieser Welt, die ich als Nichtmusiker wohl niemals kennengelernt haette. Reisetechnisch eigentlich eine Umweltsuende, bin ich doch gemeinsam mit Achim aus Equipment-Transport-Gruenden mit  einem Mietwagen innerhalb 3 Tagen hin und wieder zurueck gefahren, etwa 2400 Km. Den tollen Sieg der jungen deutschen Nati ueber England bei der Fußball-WM in Suedafrika durften wir zumindest phasenweise im Saarlaendischen Rundfunk auf unserer Fahrt durch Luxemburg mitverfolgen.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/tour2010/2010_menue_aperitif_st_flour.jpg" title="Tourlaub 2010 / (c) Mickey Meinert"></center></p>
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		<title>Hauskonzert, Gitarrenhelden und Urwurzeln</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 16:06:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[On Tour]]></category>

		<category><![CDATA[Crossroads]]></category>

		<category><![CDATA[Otto Waalkes]]></category>

		<category><![CDATA[Robert Johnson]]></category>

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		<description><![CDATA[APRIL 2010
HAUSKONZERT
Auf Ostersamstag habe ich mich schon lange gefreut. Ich darf mich wieder ausbreiten, ganz genau so, wie ich bin. Im letzten Jahr war ich fast noch ueberrascht von dieser Stecknadel–Aufmerksamkeit der Zuhoerer. Heuer waren noch ein paar Menschen mehr im „Weinhandel Blomberg“, hoffnungslos ueberfuellt dieser kleine, bezaubernd heimelige Laden mit dem bezeichnenden Namen: RENDEZ-VOUS [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>APRIL 2010</p>
<p><b>HAUSKONZERT</b><br />
Auf Ostersamstag habe ich mich schon lange gefreut. Ich darf mich wieder ausbreiten, ganz genau so, wie ich bin. Im letzten Jahr war ich fast noch ueberrascht von dieser Stecknadel–Aufmerksamkeit der Zuhoerer. Heuer waren noch ein paar Menschen mehr im „Weinhandel Blomberg“, hoffnungslos ueberfuellt dieser kleine, bezaubernd heimelige Laden mit dem bezeichnenden Namen: <a href="http://www.wei­n­handel-blomberg.de" target="_blank">RENDEZ-VOUS DU VIN</a>. Die interessierten Konzertbesucher muessen sich vorher verbindlich zum „Hauskonzert“ anmelden, und bei einer gewissen Anzahl heisst es dann: „Nichts geht mehr“! </p>
<p>Der Laden wird umfunktioniert zu einem Forum mit Weindeko und improvisierten Sitzgelegenheiten, assistiert von dezentem Ausschank zu franzoesischem Baguette. Die perfekte Spielwiese für Geschichten, Emotionen, Dynamik, man performed quasi nackt, rein akustisch und pur. Hier wird nichts versteckt, sondern ausgepackt. Die Zuhoerer zahlen keinen Eintritt! Nach dem Konzert, in der Regel 3 Sets, die immer laenger werden als gedacht, wird das Publikum gebeten fuer den Kuenstler zu spenden, unverbindlich. Zumindest 3 Stunden intensive Live–Musik liegt hinter ihnen, hat durchaus bewegt, textlich, gitarristisch, athmosphaerisch. Ein tolles Modell, zur Nachahmung waermstens empfohlen, phantasievoll praktizierbar in so vielen Etablissements mit Kuenstlern der vermittelnden und persoenlich charismatischen Art. Alles aber nur moeglich mit machenden, wollenden Menschen, beseelt von der Idee etwas besonderes zu bieten. Und bei der Umsetzung keinen Aufwand scheuend, der natuerlich ueber die Abwicklung des Tagesgeschaefts hinausgeht. Andrea und Pierre-Louis Plat sind genau so, herzlich, liebevoll und erfuellt von der Vision, Menschen etwas mehr zu geben als Ware gegen Geld. Sie haben dieses Event „HAUSKONZERT“ in Blomberg etabliert! Es wird so dankbar angenommen&#8230; Und das Beste ist: Sie bekochen die Kuenstler ganz fein in ihrer denkmalgeschuetzten Puppenstube ueber dem Weinlokal, je nach Wunsch vor oder nach der <a href="http://www.weinhandel-blomberg.de/index.php?site=shop&#038;grp=5" target="_blank">Show</a>.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2010_04_01_hauskonzert.jpg" title="(c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p><b>Gitarrenhelden und zurueck zu den Urwurzeln</b></p>
<p>Die beiden folgenden Wochen standen ganz im Zeichen vom „ROBERT-JOHNSON-GUITAR-AWARD“. Mein alter Freund JUERGEN DRAABE hat zusammen mit dem Hamburger Gitarren–Virtuosen <a href="http://www.MySpace.com/GuidoBungenstock" target="_blank">GUIDO BUNGENSTOCK</a> den Verein <a href="http://www.Crossroads-Hamburg.de" target="_blank">CROSSROADS</a> gegruendet, mit dem Ziel, junge Gitarrentalente zu foerdern. Da ich Juergen durch die große OTTO – Familie kennen und schaetzen gelernt habe und ich ihm als bekennendem Bluesliebhaber im Laufe der Jahre auch schon mal das ein oder andere Licklein vermitteln konnte, lag es ihm nahe, mich in diesem Event zu involvieren. Und natuerlich auch OTTO daselbst, als Schirmherr des Wettbewerbs. </p>
<p>Mit entsprechender hanseatischer Kaufmannsprofessionalitaet, Leidenschaft, Energie und nicht zuletzt natuerlich auch Kapital wuchs sich diese Idee zu einem vielbeachteten und toll besetztem Ereignis aus, mit Unterstuetzung der Medien und bedeutenden Musikinstrumenten–Labels. Eine vorab bestimmte Jury hatte erst einmal die Aufgabe, die Videos der 16-bis 25jaehrigen Bewerber auszuwerten und einzustufen, damit letztlich 25 Kandidaten die freudige Nachricht erhalten, an einem sehr gehaltvollem Workshop Wochenende in der <a href="http://www.theschool.de" target="_blank">HAMBURG SCHOOL OF MUSIC</a> im Medienbunker teinehmen zu koennen. Eine schwierige und langwierige Aufgabe, anhand eines einzigen Videos die gitarristischen Faehigkeiten eines jungen Menschen zu bewerten und moeglichst passend einzustufen, damit beim Workshop ungefaehr gleichstarke Fuenfergruppen zsammenkommen. Man spielt ein wenig Schicksal, alleine schon wegen derber Qualitaetsunterschiede der Video–Produktionen und persoenlicher Vorlieben. Im großen und ganzen hat es innerhalb der Jury funktioniert, dennoch hat es natuerlich den einen oder anderen Aussreisser gegeben, feststellbar allerdings erst bei den persoenlichen Begegnungen mit den Workshop–Teilnehmern. </p>
<p>Hier erwartete sie ein 2–taegiger Workshop Marathon mit jeweils vier Sessions in 6er-Gruppen und insgesamt acht verschiedenen Dozenten wie ULI JON ROTH, MATTIAS EKLUNDH, VICTOR SMOLSKI, MARKUS DEML usw. Bei soviel geballter Kompetenz habe ich mich sehr dankbar des Themas Blues angenomen, die Mutter–Inspiration aller Gitarrenhelden. Als ueberlieferte Legende war und ist er zugleich Namensgeber dieses Wettbewerbs und wird oftmals von gegenwaertigen Fachleuten als ihr Idol genannt: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Johnson_(Blues-Musiker)" target="_blank">ROBERT JOHNSON</a>! </p>
<p>Er wirkte in den 30er Jahren, gehoert auch in den ominoesen Club der 27er, da er so jung verstarb wie spaetere beruehmte Kollegen, u.a. JIMI HENDRIX, JIM MORRISON, JANIS JOPLIN, JEFF BUCKLEY. Er hinterliess der Welt 29 dokumentierte Songs, die beruehmtesten davon sind wohl der CROSS ROAD BLUES und SWEET HOME CHICAGO. Er benutzte zumeist zwei spezielle Open–Tunings auf der gepickten Akustik-Gitarre und setzte dabei oft das Bottleneck ein. Ausserdem war er ein hervorragender, unnachahmlicher Saenger. Durch die Vertiefung in seine Stilistik bekam ich wieder einen Kick in Richtung Akustik–Blues und ich hoffe und denke, den Teilnehmern meiner Masterclass davon auch einiges vermittelt zu haben, vielleicht Inspiration und ein wenig Blues-History. </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2010_04_01_workshop.jpg" title="(c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Eine kleine Probe mit einer anschliessenden „Warm-Up“ Show im feinen, wirklich sehr kleinen <a href="http://www.­m­usic-club-live.de/ " target="_blank">Music-Club-live</a> in der Fruchtallee diente unter der Woche als wilkommener Einstieg zum grossen Finale hin, kritisch be-trachtet und -lauscht vom Mastermind und Hauptverantwortlichen des gesamten Projektes, JUERGEN DRAABE. War man sich doch trotz grossartiger Werbung nicht wirklich ueber den Zuschauer-Zuspruch fuer den Sonnabend sicher, sowie natuerlich auch schon mal reinhoeren was so kommt. Daher prallgefuellt, Nasenkontakt zwischen Musiker und Zuhoerer blieb nicht aus, ging es schweisstreibend und nicht zimperlich geraeuschvoll zur Sache. Das Hauptprogramm bestritt <a href="http://www.myspace.com/guidobungenstock" target="_blank">GUIDO BUNGENSTOCK</a> mit ueberwiegend eigenem Programm, natuerlich nicht, ohne meinen E-Gitarren-Heroen JEFF BECK zu zitieren. Mit kuerzeren 4-Song-Sets zelebrierte hernach zum Einen der beinahe stets mit einem inneren Laecheln spielende <a href="http://www.myspace.com/marcusdeml " target="_blank">MARCUS DEML</a> einige Titel aus dem Set seiner Band „ERRORHEAD“. </p>
<p>Zum Anderen, als Kontrapunkt sozusagen, trug ich Original-Meinert-Songs vor, mit Gesang und hauptsaechlich zur Akustik-Gitarre. Zudem trat noch <a href="http://www.myspace.com/nicoschliemann" target="_blank">NICO SCHLIEMANN</a> als Special Guest in Erscheinung. Begleitet wurden wir alle, wie auch in der FABRIK, von der sogenannten und eigens hierfuer zusammengestellten <a href=" http://cro­ssroa­ds-hamburg.de/do/36/" target="_blank">THE CROSSROADS BAND</a>. Auf wundersame Weise und zu meinem großen Glueck und Vergnuegen war auch meine lieber Freund ZACKY mit von der Partie, empfohlen von MARCUS DEML, da der unvergleichliche Grieche auch bei dessen Projekt „ERRORHEAD“ spielt.</p>
<p>Ausserdem wirkten mit:<br />
<a href="http://www.myspace.com/mikelallenbolls" target="_blank">MIKEL ALLEN</a> ( USA ) - Bass<br />
seit vielen Jahren in Deutschland lebend und wirkend, sowie:</p>
<p><a href="http://www.myspace.com/artbrauer" target="_blank">ART BRAUER</a> ( RUS ) -  Keyboards,<br />
in Leningrad geboren und sehr gut deutsch sprechend, erstaunlicherweise mit franzoesischem Akzent!</p>
<p>Allesamt leidenschaftliche Vollblueter, vertrauensvoll, zuverlaessig, mit viel Spass &#038; Asskicking!</p>
<p>Das grosse Finale fand am Samstag, 17.04.10 in der FABRIK in Hamburg unter dem Motto „THE SPIRIT OF GUITAR HEROES“ statt. Diese Nacht lief toll, mit geladenen Gaesten hatten wir ca. 800 wohlwollende und bestens gestimmte Besucher, geil auf Gitarrenmusik in allen moeglichen Spielarten und Facetten. Die Anmoderation uebernahm HELGE ZUMDIEK, Leiter der HAMBURG SCHOOL OF MUSIC, und ich hatte die Ehre, den Abend musikalisch zu eroeffnen. Wenngleich ob des ueberwiegend anwesenden Fachpublikums und der hernach auffuehrenden Gitarren-Virtuosen nicht ganz unbeeindruckt, hatte ich beschlossen, ein eigens wegen dieses Events entstandenes Lied zu spielen. Der Text erzaehlt von ROBERT JOHNSON, die Stilistik an sein Spiel angelehnt, nur Gesang und Akustik-Gitarre im Open-E-Tuning und natuerlich mit Slide. Damit hatte wahrscheinlich niemand gerechnet, doch ich habe mich schon waehrend des Vortrags und erst recht nach dem folgenden Applaus wohlgefuehlt, denn irgendwie bekommt man die Vibes doch ganz gut mit, derweil das Publikum ganz vorne an den Wellenbrechern vor der Buehne stand.</p>
<p>Mit diebischer Freude kuendigte ich dann OTTO an um gemeinsam den SCHWAMM-DRUEBER-BLUES in aehnlich puristischer Weise darzubieten, 2 x Akustik-Gitarre und die Bluesharp vom Meister, gefolgt von einem dann elektrifiziertem Rock`n Roll-Medley mit Band-Begleitung&#8230;</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2010_04_01_guido_otto_zacky_mickey.jpg" title="(c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>&#8230;und dem Oberbringer: AUF`M HEIMWEG WIRD`S HELL<br />
<i>(welcher Titel sich dahinter wohl verbirgt!?)</i> </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2010_04_01_aufm_heimweg_wirds_hell.jpg" title="(c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Nun kochte der Laden bereits, und nach 2 weiteren MEINERT-SONGS, zuletzt mein Live-Liebling „NUR EIN NARR“&#8230;</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2010_04_01_nur_ein_narr.jpg" title="(c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>&#8230;mit einem furiosen ZACKY an den Drums ueberliess ich die Buehne fuer jeweils 15 bis 20 Minuten den folgenden Saiten-Zauberern, begleitet von der CROSSROADS BAND:</p>
<p>GUIDO BUNGENSTOCK  - &#8230;ist verwachsen mit jedem Ton seiner Gitarre</p>
<p>MARCUS DEML - &#8230;spielt Gitarre wie die Brasilianer Fussball</p>
<p>KOSHO <i>( u.a. SOEHNE MANNHEIMS )</i> - &#8230;eigenwillig und charismatisch</p>
<p>Nun gab es einen Umbau für den zweiten Set, wohl genutzt fuer die Bekanntgabe der Gewinner des Awards. 5 Teilnehmer hatten wir ausgewaehlt und für diesen Abend eingeladen, in der Tat grosse Talente mit bereits phantastischem Feeling, Sound und Technik. Die Unterschiede sind marginal, wie auch bei einigen der hier nicht plazierten Teilnehmer. Nuancen gaben den Ausschlag, Gewinner sind alle 25, alleine schon wegen des Inputs bei den Workshops. Die Auserwählten freuen sich darüber hinaus über wirklich wertvolle Preise!</p>
<p>Die Sieger des Robert Johnson Guitar Award 2010 sind:</p>
<p>1. Platz: Benjamin Baumann<br />
2. Platz: Philip Bölter<br />
3. Platz: Alexander Schmitz<br />
4. Platz: Jan Schwarte<br />
5. Platz: Michael Boock<br />
 <br />
<center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2010_04_01_crossroads_winner.jpg" title="(c) MickeyMeinert.de"></center></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2010_04_01_mopo.jpg" title="(c) Hamburger Morgenpost / MickeyMeinert.de"></center></p>
<p>Der Abend erfuhr seine Fortsetzung mit ausgiebigeren Perfrormances der Gitarrenlegende ULI JON ROTH sowie hernach dem JIMI HENDRIX-Ebenbild RANDY HANSEN. Jeder auf seine Art eine Koryphaee, wirkt Uli fast weise, wie ein Philosoph über den Dingen stehend, mittels seiner komplexen und mit scheinbarer Leichtigkeit dahinfliegenden Melodiebögen doziert er beinahe den geneigten Zuhörer. Randy hingegen ist der klassische Showman, dabei quasi eine Reinkarnation von HENDRIX, ich sah ihn bereits in einer der ersten ROCKPALAST Sendungen. Er aehnelt ihm nicht nur optisch, entsprechend unterstuetzt durch Outfit und  Rollenspiel, er spielt (in erster Linie) und singt auch wirklich verblueffend  originalgetreu, entertaint dabei das Publikum mit seiner lockeren, humorvollen und von kleinen Kunststueckchen gewuerzten Performance. Hat mir viel Freude bereitet und weckt so vielleicht die Neugier juengerer Zuhoerer auf JIMI daselbst. </p>
<p>Kleiner Wehrmutstropfen am Rande: beide Helden spielten zu lange, somit mussten die jungen Talente warten ob ihrer Performances mit Uli bzw. Randy. Dabei waren sie die eigentlichen Hauptpersonen und der Anlass dieser Gitarren-Show. Nun denn, es war der erste ROBERT-JOHNSON-GUITAR-AWARD, sehr aufschlussreich, viele weitere werden hoffentlich folgen, jeweils angereichert mit den Erfahrungen der vorherigen Events.<br />
Juergen plant auf jeden Fall schon den Nachfolger. Ihm gebuehrt mein groesster Dank, fuer seine Idee, der Leidenschaft, Umsetzung und die noetigen Mittel.</p>
<p>So habe ich viele junge, ambitionierte Gitarristen kennengelernt, talentiert und fleissig, von denen erstaunlich viele eine Profi-Karriere anstreben oder gar schon Berufsmusiker sind. Schon bei meiner geaeusserten Entscheidung, diesen Weg zu gehen, vor ca. 30 Jahren, wurde mir von vielen Seiten empfohlen, es nicht zu tun, ob der schwierigen Zeiten und der Unsicherheit dieses Genres. Heute sieht das alles noch so viel hoffnungsloser aus, im Zeitalter der Computer, virtuellen Gitarrensounds und Licks, die fast jeder sogenannte Produzent oder auch Hobbymusiker mit entsprechender Software fuer normale Ohren nicht erkennbar als vollwertiges Instrument einsetzt. Im Zuge des Niedergangs der ehemals bluehenden Musikindustrie und dem daraus resultierenden Ueberangebot an Live-Musikern, fast noch die einzige Moeglichkeit Einkommen zu erzielen. Aber wenn das Feuer richtig brennt, kannst Du es nicht loeschen. Du hast gar keine Wahl, es gibt keine andere Entscheidung. Somit wuensche ich ihnen alles Glueck dieser Welt, denn der Lohn ist so einzigartig grossartig, man kann es kaum beschreiben! </p>
<p><b>DEUTSCHER AKUSTIK-BLUES</b></p>
<p>Schon bietet sich die Gelegenheit, erfolgte Inspiration umzusetzen und einzubringen: Zwei Auftritte mit meinem guten alten Freund <a href="http://www.dieterkropp.com/" target="_blank">DIETER KROPP</a> standen an.</p>
<p>In Detmold im CAFE unERWARTET sowie, bei sonnigem 1.Mai-Wetter, im Biergarten vom BACKHAUS in Lemgo führten wir eine bereits 1984 begonnene tiefe musikalische wie menschliche Freundschaft fort. Als Blues-Duo MEINERT &#038; KROPP in der klassischen Besetzung Akustik-Gitare, Harp &#038; Gesang umfasst das Repertoire seit ehedem Klassiker des Genres und eigene Titel. Umso mehr in der Gegenwart, da Dieter juengst  sein neues Album „SCHOENEN GRUSS VOM BLUES“ veroeffentlicht hat, Nachfolger der erfolgreichen „HERZENSBRECHER“-CD. Humorvolle deutsche Texte im bluesmusikalischem Gewand, garniert mit authentischem Mundharmonikaspiel auf hoechstem Niveau. Dazu noch Songs aus unserem Neunzigerjahre-Album „INNOCENCE IS GONE“, ebenso mit teils deutschen Texten. Mal wieder so richtig freispielen, sliden, improvisieren, einfach herrlich. Als Krönung dieses Intermezzos hat der (Blues-)„Präsi“, wie er in heimischen Gefilden respektvoll genannt wird, seiner Liebsten das Ja-Wort gegeben, was wir natuerlich gebuehrend celebriert und, musikalisch begleitet, auf den Weg gebracht haben!</p>
<p><center><a href="http://www.amazon.de/Innocence-Is-Gone/dp/B003JFNH12/ref=sr_shvl_album_1?ie=UTF8&#038;qid=1277208936&#038;sr=301-1" target="_blank"><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/diskografie/cover_meinert_und_kropp.jpg" title="(c) MickeyMeinert.de"></a></center></p>
<p><b>Die Photos in diesem Block stammen von:</b><br />
<a href="http://www.muvrini.info/" target="_blank">Brigitte Kuehn</a> / <a href="http://imuvrini.eu/" target="_blank">Petra van der Veen</a> / <a href="http://crossroads-hamburg.de" target="_blank">Crossroads Hamburg e.V.</a> und Mickey Meinert</p>
<p><b>SCHLUSSWORT:</b><br />
Beim sogenannten „Sparpaket“ packt mich die Wut. Von oben nach unten wird durchgereicht, dahin, wo die ohnehin schwaechsten Staatsbuerger schon grenzwertig existieren, quasi wehrlos den Kuerzungen ausgeliefert. Einerseits ist es voellig verfehlte, von Dilettanten und Lobbyisten praktizierte Finanzpolitik, fuer die der Normalo schon laengst in den Bau gewandert waere. Andererseits die jahrelang praktizierten Spielchen von ruecksichtslos agierenden Gierhaelsen, die sich Broker, Banker oder Finanz-Jongleure nennen. Es ist nach wie vor im Gange, denn gleichzeitig liest man von mehr Millionaeren als vor der Krise, von noch reicheren Superreichen, einer immer groesser klaffenden Schere. Volksvertreter??????????????????????????????</p>
<p>Uebrigens: jedes neugeborene deutsche Wesen kommt mit virtuellen 21.000,- € Schulden zur Welt, Tendenz steigend!</p>
<p>Das Spiel der Menschen mit unausgereiften Kraeften in unbekanntem Terrain zwingt gerade einen Weltkonzern in die Knie und kippt ein Oekosystem von unvorstellbarem Ausmass auf Jahrzehnte in eine nicht absehbare, gewaltige Naturkatastrophe. Wenn dieses menschlich-technische Versagen Atomkraft waere&#8230;? Aber auch so schon furchtbar genug. So sind wir halt: Nach uns die (Oel-) Sintflut&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Korsenkult, Kaesefondue und Blasmusik</title>
		<link>http://www.mickeymeinert.de/ontour/korsenkult-kaesefondue-und-blasmusik/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 10:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[On Tour]]></category>

		<category><![CDATA[Blasmusik]]></category>

		<category><![CDATA[I Muvrini]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;im Maerz 2010&#8230;
Die I MUVRINI–Tour erfuhr ihre Fortsetzung mit 5 weiteren Gigs in Deutschland. Koeln, Hamburg, Berlin, Muenchen und Stuttgart. Wenngleich technischerseits eher Minimalismus die Performances in entsprechend kleineren Venues umgab, war die Athmosphaere eigentlich immer packend, elektrisierend, erstaunlich verstehend, von Beginn an! Denn trotz teilweiser Uebersetzungen der franzoesischsprachigen Ansagen ist und bleibt es Musik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;im Maerz 2010&#8230;</p>
<p>Die I MUVRINI–Tour erfuhr ihre Fortsetzung mit 5 weiteren Gigs in Deutschland. Koeln, Hamburg, Berlin, Muenchen und Stuttgart. Wenngleich technischerseits eher Minimalismus die Performances in entsprechend kleineren Venues umgab, war die Athmosphaere eigentlich immer packend, elektrisierend, erstaunlich verstehend, von Beginn an! Denn trotz teilweiser Uebersetzungen der franzoesischsprachigen Ansagen ist und bleibt es Musik aus/von Korsica, gesungen in eben jener urtypischen Landessprache, welche man vielleicht mit Italienischkenntnissen ein wenig versteht. Und nicht jeder Konzertbesucher schien mit dieser Band, ihren Liedern und der teils traditionellen Stilistik vertraut. Wie zum Beispiel auch meine liebe Bekannte Inge, bekennender „SCHILLER“-Fan und im Laufe der Jahre mir ans Herz gewachsen durch ihre so herzliche und offene Art. Sie hat uns, zusammen mit ihrem Mann, in Berlin im „Tipi am Kanzleramt“ besucht und hiernach folgenden <a href="http://schiller-fanforum.de/viewtopic.php?f=22&#038;t=16&#038;hilit=i+muvrini&#038;start=100" target="_blank">Konzertbericht im Schiller-Fan-Forum</a> gepostet&#8230; </p>
<p>Ich denke, wenn man sich auf ehrliche, ernsthafte und von Leidenschaft und dem Kuenstler/den Kuenstlern  innewohnenden Anliegen gepraegte Musik einlassen mag, natuerlich unter akzeptablen Rahmenbedingungen, kann man wundervollste Momente erleben, vielleicht umso mehr, da unerwartet und ueberwaeltigend. Mir ist es jedenfalls schon einige Male so gegangen, gerade bei Begegnungen in und mit fernen Kulturkreisen.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2010_03_01_imuvrini_koeln.jpg"></center></p>
<p>Die Schweiz–Tour schloss unmittelbar an, 9 Shows im franzoesischen Teil unseres Nachbarlandes in meist etwas groeßeren Venues. Auch hier wieder Offenheit, Entzuecken und Euphorie. Musik verzaubert Menschen, welch Machtinstrument&#8230;</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2010_03_01_imuvrini_genf_2.jpg"></center></p>
<p>Ein Mitbringsel aus der „Schwyz“ offenbart sich aus den Folgen viermaligen Genusses des von mir so geliebten Kaesefondues. Also ran an den Speck, mit Nachdruck korrigiere ich mein „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=GI4sdYjKIh8" target="_blank">Freibadgewicht</a>“! </p>
<p>Zum vorlaeufigen Abschluss der NL, D und CH–Tour begaben wir uns ins fuer mich bereits fruehsommerlich daherkommende Aix-en-Provence in Suedfrankreich. Wirklich schade, es ging unmittelbar danach heimwaerts.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2010_03_01_imuvrini_genf.jpg"></center></p>
<p><b>BLASMUSIK</b></p>
<p>Zuhause erwartete mich ein ueberfrachteter Schreibtisch und eine Aufgabe der besonderen Art. Ein vertrauter Bekannter von mir hatte mich Anfang des Monats gefragt, ob ich nicht Zeit und Lust haette, bei einem speziellen Event mitzuwirken. Eigentlich war es mehr ein nachdrueckliches Bitten. Warum? Das Blasmusikorchester Avenwedde praesentiert sich einmal im Jahr in der Stadthalle Guetersloh. Alle dort bekannten Gitarristen, ob ehemalige Mitwirkende oder anderweitig taetige Gefragten hatten etwaige Gesuche negativ beschieden. Weshalb habe ich zugesagt? Nun, aus Wohlwollen, da mir mein mich bittender Kollege, im uebrigen Bassist des Orchesters und Bruder des Dirigenten, schon so manche Gefaelligkeit in puncto Mikrofonverleih, er ist da sehr gut sortiert, erwiesen hat und darueberhinaus auch ziemlich verzweifelt klang. Ausserdem ueberzeugte seine salopp dargestellte Aussage, ich muesse lediglich ein wenig rockig solieren, Brian-May-Stil oder aehnlich. Das sei doch mein Ding! Meine gut gemeinte soziale und hilfespendende Haltung geriet allerdings bei Durchsicht der mir zugemailten und fein notierten Arrangements der Orchesterwerke ins Wanken. </p>
<p>Es gibt, neben unzaehligen weiteren, wie in fast jeder Berufsgruppe, einen durchaus realitaetsnahen Musikerwitz: </p>
<p>Frage: Wie stellt man einen Gitarristen ruhig? Antwort: Man lege ihm Noten vor!</p>
<p>Obwohl nur 3 Titel, waren es doch Werke von 5, 8 und 9 Minuten Laenge, Andrew Lloyd Webber, Quincy Jones und ein gepfeffertes Rock–Medley namens „Symphonic Rock“, bestehend aus diversen „Queen“-Titeln und angereichert mit „Genesis“, cocktailgerecht garniert mit frechen und schlauen Uebergaengen und allesamt in blaeserfreundlichen Tonarten. Jeder Rock-, Pop- und Folk/Blues–Gitarrist weiss, hier vor allem der Autodidakt (wie ich), was das bedeutet! Nichts gutes jedenfalls, F, Eb und Bb koennen ganz schoen ausbremsen, jegliche Leer–Saiten Automatismen sind bedeutungslos. Dazu passend, für mich eher nicht, wurde ich natuerlich entsprechend angekuendigt, beaeugt und als klangfremdes Element deutlich wahrgenommen, Dirigenten und einige Orchestraten hoeren unerbittlich (fast) alles! Zeit war knapp, Respekt gross, ueber allem thront die Berufsethik: „If I say yes, it`s yes“! Wenn ich zusage, egal bei welchem Projekt, dann mache ich es auch ehrenhaft, so gut es eben geht. Da ich grundsaetzlich bei zu reproduzierender Musik ueber´s Hoeren und daraus resultierender Verinnerlichung funktioniere, ziehe ich Noten, wenngleich ich sie verstehen aber nicht sofort vom Blatt spielen kann, lediglich zur Verifizierung kritischer Stellen und als groben Ablaufplan heran, So oft als moeglich lauschte ich also dieser mir doch ziemlich fremdartig gestalteten Musik. Schon erstaunlich, wieviel Titel in wechselnden Tonarten und Rhythmen man in 8 Minuten unterbringen kann, mit den findigsten Verknuepfungen!  Und obgleich ich QUEEN sehr respektiere und ihr Werk hoch achte, war ich nie ein richtiger Fan ihrer Musik, da sie mich nicht wirklich beruehrt und bewegt hat. Gluecklicherweise gab es noch eine Durchlauf–Probe am Tag vor der Show. So konnte ich in diese große Orchesterfamilie reinschnuppern, dieses ganz spezielle Buehnenfeeling kennenlernen, mich mit meiner festen Position und dem Sound dort vertraut machen, den wirklich entspannt wirkenden und kompetenten Dirigenten in seiner Arbeitsweise und Gestik studieren, wie er auch mich. So wusste ich ungefaehr, was auf mich zukommt. Warum schreibe ich so viel zu diesem doch eher regionalem und für mich und die meisten der Leser dieser Zeilen eher abseitigem Event, ohne respeklos sein zu wollen, mehr verwundert ob der Parallel – Welt?<br />
Weil ich arschnervoes war! Mickey Meinert, der schon tausende von Konzerten auf fast allen Kontinenten dieser Welt gespielt hat, vor Putin, Kohl, Merkel, in Liverpool mit vielen alten Heroen dort, Manu Katche, Pino Palladino, bei den Temptations im italienischen Fernsehen, vor ca. 2 Millionen Menschen beim Millenium in Berlin am Brandenburger Tor mit OTTO (uebrigens waren wir die Einzigen, die wirklich live gespielt haben, und das bei minus 5 Grad und Sat1–TV-Uebertragung) und noch so vieles mehr! Dieser alte routinierte Sack kriegt das Flattern, ist das nicht herrlich? Es ging gut, wow und puh! Welch Erfahrung&#8230;&#8230;</p>
<p><b><a href="http://www.musikverein-avenwedde.de/Jahreskonzert/MV_2010_NW.PDF" target="_blank">Hier ein PDF-Bericht von der Homepage des Musikvereins Avenwedde</a></b></p>
<p><b>GIOIA  / FREUDE IN BRUESSEL UND PARIS</b></p>
<p>Nach diesem beanspruchenden Intermezzo folgte nun das tatsaechliche Winter-Tour–Finale von I MUVRINI mit Konzerten in Bruessel und Paris, analog zur Veroeffentlichung der neuen CD: „GIOIA“, mit berauschenden Gigs in diesmal groesseren Venues.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2010_03_01_imuvrini_zenith.jpg"></center></p>
<p>Leider muessen wir bald nach der Show aus Paris heimfahren, da mein lieber Freund Achim Meier am naechsten Morgen bei den Proben zur „HOWARD CARPENDALE“-Tour gefragt ist, welche sich direkt anschliesst.</p>
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		<title>MP3-Downloads via Amazon &amp; iTunes</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 11:24:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Alben &#8220;Hin und Her&#8221;, &#8220;Alles ohne Gewaehr&#8221;, &#8220;Innocence is gone&#8221; (Mit Dieter Kropp) und &#8220;Perspektiven&#8221; (Mickey Meinert&#8217;s Landplage) gibt es jetzt auch bei Amazon und iTunes zum Download!
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Alben &#8220;Hin und Her&#8221;, &#8220;Alles ohne Gewaehr&#8221;, &#8220;Innocence is gone&#8221; (Mit Dieter Kropp) und &#8220;Perspektiven&#8221; (Mickey Meinert&#8217;s Landplage) gibt es jetzt auch bei Amazon und iTunes zum Download!<br />
Dafuer bitte auf die entsprechenden Buttons klicken!</p>
<p><a href="http://www.msplinks.com/MDFodHRwOi8vd3d3LmFtYXpvbi5kZS9ncC9yZWRpcmVjdC5odG1sP2llPVVURjgmbG9jYXRpb249aHR0cCUzQSUyRiUyRnd3dy5hbWF6b24uZGUlMkZzJTNGaWUlM0RVVEY4JTI2eCUzRDAlMjZyZWZfJTNEbmIlNUZzYiU1Rm5vc3MlMjZ5JTNEMCUyNmZpZWxkLWtleXdvcmRzJTNETWlja2V5JTI1MjBNZWluZXJ0JTI2dXJsJTNEc2VhcmNoLWFsaWFzJTI1M0RkaWdpdGFsLW11c2ljJnNpdGUtcmVkaXJlY3Q9ZGUmdGFnPWZ1ZWdvLTIxJmxpbmtDb2RlPXVyMiZjYW1wPTE2MzgmY3JlYXRpdmU9MTk0NTQ=" target="_blank"><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/basis/amazon.gif" /></a> <a href="http://www.msplinks.com/MDFodHRwOi8vY2xrLnRyYWRlZG91Ymxlci5jb20vY2xpY2s/cD0yMzc2MSZhPTExMDk3MTQmdXJsPWh0dHAlM0ElMkYlMkZpdHVuZXMuYXBwbGUuY29tJTJGZGUlMkZhcnRpc3QlMkZtaWNrZXktbWVpbmVydCUyRmlkMjU0MTU0OTM4JTNGdW8lM0Q2JTI2cGFydG5lcklkJTNEMjAwMw==" target="_blank"><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/basis/itunes.gif" /></a></p>
<p>
Weiteres in der Rubrik <b><a href="http://www.mickeymeinert.de/diskografie/" target="_blank">Diskografie</a></b></p>
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		<title>Mit I Muvrini in die Vollen!</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 16:44:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[On Tour]]></category>

		<category><![CDATA[Anne Frank]]></category>

		<category><![CDATA[Gioia]]></category>

		<category><![CDATA[I Muvrini]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Februar begann mit einer Reise an den Genfer See, ans Suedufer - ins franzoesische Amphion.
Einen Tag Probe des neuen Programms, darauffolgend der Gig mit I MUVRINI. Es verlief sehr vielversprechend und entfachte die Vorfreude umso mehr auf die kommende Tour. Mitten in die diesbezueglichen Vorbereitungen, den immer vor einer laengeren Tour anfallenden, organisatorischen Erledigungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Februar begann mit einer Reise an den Genfer See, ans Suedufer - ins franzoesische Amphion.<br />
Einen Tag Probe des neuen Programms, darauffolgend der Gig mit I MUVRINI. Es verlief sehr vielversprechend und entfachte die Vorfreude umso mehr auf die kommende Tour. Mitten in die diesbezueglichen Vorbereitungen, den immer vor einer laengeren Tour anfallenden, organisatorischen Erledigungen und den Proben zu meinem eigenen Auftritt mit MICKEY MEINERT`S TriOWL platzte noch eine Radio-Live-Show in Paris fuer <a href="http://sites.radiofrance.fr/chaines/france-bleu/" target="_blank">FRANCE BLEU</a>, natuerlich als Promotion fuer das neue Album GIOIA von I MUVRINI.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2010_03_13_gioia_cover.jpg" border="0"></center></p>
<p>So weit, so gut. Nur das der Auftritt einen Tag vor meinem Gig in Detmold anfiel, und der wiederum einen Tag vor Tourbeginn in Mainz. Dergestaltige Ochsentouren fallen immer wieder mal an, und wenn der Inhalt stimmt zieht man es wie selbstverstaendlich durch, unterstuetzt durch die positive Energie der Berufung. Allerdings ergab sich noch folgendes, kleines Handicap bei der geplanten, naechtlichen Rueckfahrt aus Paris. Der Automat an der Schranke des Parkplatzes gegenueber von FRANCE BLEU weigerte sich beharrlich, meine Kreditkarte zu lesen. Da die ganze Gruppe um I MUVRINI nach erfolgtem Auftritt, an der uebrigens auch MURRAY HEAD (=>&#8221;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=mnqj31VPNoE" target="_blank">ONE NIGHT IN BANGKOk</a>&#8220;) mitwirkte, bereits die Oertlichkeit Richtung Nacht-Dinner verlassen hatte und der Automat mittlerweile meine Karte nicht mehr herausgab, ging ich also zurueck ins Gebaeude vom Sender, um dort mit Haenden und Fuessen kommunizierend vermittelt zu bekommen, dass jener Parkplatz nichts mit dem Radio zu tun hat, sondern privat geleitet wird. Nach einigen weiteren fruchtlosen Telefonaten und Gespraechsversuchen fand sich nach geraumer Zeit ein netter Herr vom Security Team des Senders bereit mitzukommen und mir, wenn moeglich, zu helfen. Aber auch die Anwahl der verschiedentlich dort proklamierten Notfall-Telefonnummern lief ins Leere, keine Antwort&#8230;&#8230;. </p>
<p>Weitere sehr freundliche und hilfsbereite Pariser, eine Dame und ein Herr, fanden sich ein. Nun eben auf die unsanfte Tour: Auf Stosssstange ans Fahrzeug des nun ausfahrenden Monsieurs, dessen Karte natuerlich funktionierte, die anderen sicherten die geoeffnete Schranke mit Muskelkraft, und dann mit Schwung durch. Ein herrliches Gefuehl! Trotzdem: Zeitverlust eineinhalb Stunden und immer noch 700 Kilometer auf der Uhr. </p>
<p>Nach einem tief empfundenem Merci! an meine Helfer ging es nun endlich los. Zuallererst telefonisch meine Kreditkarte gesperrt, begab ich mich auf die geplante Suche nach einer Tankstelle im naechtlichen Paris. Die ersten drei Stationen waren allesamt nicht besetzt und funktionierten mit Tankautomaten, die wiederum Kreditkarten beanspruchten&#8230; Okay, dann doch auf schnellstem Weg auf die Autobahn, um dort die erste Raststaette anzufahren. Leider war die A1, die Verkehrsader von Paris in Richtung Norden, Belgien und Deutschland gesperrt. Keine Umleitung ausgeschildert und ohne zu wissen, weshalb, wie lange und bis wohin die Autobahn gesperrt ist, fuhr ich nun systematisch noerdlich Auffahrt fuer Auffahrt ab, anfangs dabei die entzueckenden Banlieus von Paris kreuzend. Wundersamerweise fand sich eine Tankautomatstelle mit Akzeptanz von Maestro, also EC-Karten. Ein voller Tank beruhigt die Nerven ungemein. Und weit noerdlich vom Aeroport Charles De Gaulles konnte ich dann tatsaehlich auf die A1 auffahren. </p>
<p>Um 09.30 Uhr erreichte ich mein Heim, nicht ohne noch eine unvermeidbare zweistuendige Schlafpause in Belgien einzulegen, aus der ich schlotternd erwachte. Kurz nochmal aufs Ohr gehauen und dann eingeladen fuer den Gig mit MICKEY MEINERT`S TriOWL im <a href="http://www.kaiserkeller-detmold.de" target="_blank">KAISERKELLER</a> in Detmold.</p>
<p><b><i><a href="http://www.mickeymeinert.de/bilder/pdf/2010_03_13_triowl_kaiserkeller.pdf" target="_blank">Hier gibt es einen Pressebericht im PDF-Format</a></i></b></p>
<p>Toll zu erleben, wie viele Interessierte doch teilhaben wollten an diesem Abend, obgleich wir nicht im Programmheft beworben wurden, da wir recht kurzfristig fuer eine andere Band eingesprungen sind. Und schade, dass einige fortgeschickt werden mussten, da ausverkauft&#8230;&#8230;. Nun denn, es war ein heisser und langer Auftritt mit viel Humor und Spielfreude und meinen leidenschaftlich aufspielenden Freunden ZACKY und WUNZ.</p>
<p>Nach wenigen Stunden Schlaf schnell gepackt und auf nach Mainz zum Tour-Auftakt mit I MUVRINI.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2010_03_13_christuskirche.jpg" border="0"></center></p>
<p>In der ausverkauften Kirche gibt es nochmal ein paar extra Prozente Atmosphaere speziell bei den meditativeren Songs. Auch das deutsche Publikum ist total begeistert. Schoen, dass beseelte und doch fremdlaendische Kultur so grenzuebergreifend begeistert und verstanden wird, wozu auch Kim Altmeyer beitraegt. Sie uebersetzt einige der Ansagen und Geschichten von Jean-Francois Bernardini fuer das deutsche Publikum.</p>
<p>Und weiter in Richtung Westen, in die Niederlande. Dort zuerst Groningen im Norden Hollands. Auch hier geht die Post unvermindert ab, die Uebersetzungen ins niederlaendische uebernimmt Marlene Lokin.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2010_03_13_paradiso_2.jpg" border="0"></center></p>
<p>Bisheriger Hoehepunkt dieser Tour ist Amsterdam, aus zwei Gruenden: Erstens haben wir im ehrwuerdigen <a href="http://www.paradiso.nl" target="_blank">PARADISO</a> gespielt, eine ehemalige Kirche und einer der renommiertesten Konzerthallen Europas. Zuletzt war ich 1992 dort, mit STEPHAN EICHER. Muss wohl kaum erwaehnen, welch einzigartige Athmosphaere dort herrschte. Ganz sicher in der Top 3 meiner geliebten Auftrittsorte!</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2010_03_13_paradiso_1.jpg" border="0"></center></p>
<p>Zum zweiten fand am naechsten Morgen ein Treffen mit einigen um das Gedenken an ANNE FRANK sehr engagierten Kuenstlern statt.</p>
<p>Kern dieser Begegnung war die Ueberreichung eines jungen Ablegers des Anne-Frank-Kastanienbaumes an JEAN-FRANCOIS BERNARDINI. Dieser Baum stellte fuer zwei Jahre mehr oder weniger die einzige Verbindung Annes zur Aussenwelt dar, konnte sie doch in ihrem Versteck durch das eine kleine zur Durchsicht erbleibende Fenster an Hand der Baumkrone den Wandel der Gezeiten verfolgen, bevor sie dann durch Verrat doch noch entdeckt, verhaftet und deportiert wurde.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2010_03_13_kastanie.jpg" border="0"></center></p>
<p>Auch auf Korsika spielt die Kastanie eine sehr wichtige Rolle, hat sie doch in vielen schwierigen Jahren das Ueberleben vieler Menschen als Nahrungsmittel gesichert. Es handelt sich dort allerdings um eine andere Art von Kastanie, aus welcher uebrigens auch ein sehr leckeres Bier gebraut wird: PIETRA. So wird J.F. denn bald, soweit der junge Ableger stark genug ist, diese Kastanie an einem besonderen Ort auf Korsika einpflanzen. Eine ganz wundervolle Idee&#8230;</p>
<p><b><a href="http://www.support-annefranktree.nl/index_de.htm" target="_blank">www.support-annefranktree.nl</a></b></p>
<p>Zum Abschluss der Holland-Trilogie im ebenso begeisterungsfaehigen Tilburg wurde uns noch ein aeusserst delizioeses Nacht-Dinner beim Edel-Italiener serviert! So laesst sich`s gut aushalten. Von den Ausschweifungen in Anbetracht des folgenden Offdays zeugen noch die Wandmalereien Autogramm-Widmungen, angefertigt auf besonderen Wunsch des Restaurantchefs. Wann dort wohl die Maler kommen?</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2010_03_13_italiener.jpg" border="0"></center></p>
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		<title>Spass haben, Gutes tun, abrocken und Franzoesich lernen</title>
		<link>http://www.mickeymeinert.de/ontour/spass-haben-gutes-tun-abrocken-und-franzoesich-lernen/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 14:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[On Tour]]></category>

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		<description><![CDATA[Erwartungsgemäß humorvoll und begeisternd verliefen die Shows mit
&#8220;OTTO WALKES &#038; DIE FRIESENJUNGS&#8221;.
Es ist wirklich immer wieder eine große Freude an seiner Seite &#8220;AUF`M HEIMWEG WIRD&#8217;S HELL&#8221; (orig.: &#8220;HIGHWAY TO HELL&#8221;) zu zelebrieren!
Hier das Beweisphoto: http://berlin.virtualnights.com/picture/13596892
Sehr spontan ergab sich ein Benefiz - Konzert in der Christus-Kirche in Detmold zugunsten Haitis, ins Leben gerufen und mit viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erwartungsgemäß humorvoll und begeisternd verliefen die Shows mit<br />
&#8220;OTTO WALKES &#038; DIE FRIESENJUNGS&#8221;.<br />
Es ist wirklich immer wieder eine große Freude an seiner Seite &#8220;AUF`M HEIMWEG WIRD&#8217;S HELL&#8221; (orig.: &#8220;HIGHWAY TO HELL&#8221;) zu zelebrieren!<br />
Hier das Beweisphoto: <a href="http://berlin.virtualnights.com/picture/13596892" target="_blank">http://berlin.virtualnights.com/picture/13596892</a></p>
<p>Sehr spontan ergab sich ein Benefiz - Konzert in der Christus-Kirche in Detmold zugunsten Haitis, ins Leben gerufen und mit viel Passion organisiert von <a href="http://www.arneheger.de/www.arneheger.de/Willkommen.html" target="_blank">ARNE HEGER</a> unter Mitwirkung vieler Kuenstler unserer Region in Lippe/Detmold. </p>
<p>Hoch her ging es im &#8220;<a href="http://vinus-gt.de/" target="_blank">VINUS</a>&#8220;, einer kleinen aber feinen Wein-Bar im Herzen Güterslohs. Hier konnte ich mich nach Herzenslust austoben, meine Musik spielen und Lieblingstitel sehr geschätzter Künstler interpretieren, zusammen mit meinen guten Freunden Zacky &#038; Wunz, unter dem Namen: &#8220;MICKEY MEINERT´S TriOWL&#8221;. Ich glaube, wir haben weit über 3 Stunden gespielt&#8230;&#8230;</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2010_01_30_mickey_vinus.jpg"></center></p>
<p>Schließlich führte mich meine Reise durchs Musiker-Leben ans Südufer des Genfer Sees, nach Amphion in Frankreich. Erinnerte mich sofort an mein Vorhaben, endlich ein wenig strukturiertes französisch zu lernen&#8230;&#8230;, nun aber los, Herr Meinert! Die erste von noch sehr vielen diesjährigen Shows mit &#8220;I MUVRINI&#8221; stand an, mit vorheriger Probe. Ein tolles Programm, basierend auf den schönsten Songs der zurückliegenden Jahre, einigen traditionell korsischen Weisen mit den typischen und faszinierenden Gesängen sowie natürlich der Präsentation des neuen Albums &#8220;GIOIA&#8221;, welches im März erscheinen wird.<br />
<a href="http://www.muvrini.com/rdv.php" target="_blank">http://www.muvrini.com/rdv.php</a></p>
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		<title>2009 - Abschluss und Ausblick</title>
		<link>http://www.mickeymeinert.de/ontour/2009-abschluss-und-ausblick/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 13:16:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[On Tour]]></category>

		<category><![CDATA[GT smAll Stars]]></category>

		<category><![CDATA[Jahresrueckblick]]></category>

		<category><![CDATA[Purple Schulz]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Abschluß des ersten Jahrzehnts im neuen Jahrtausend gab es einen heimeligen Dezember-Sonntagabend in Lemgo zur Unterstützung der Errichtung einer Kinder–Hospiz in Bielefeld / Bethel. Toll zu sehen, wie Menschen sich mit Leib und Seele einbringen um zu helfen und Zeichen zu setzen. 
Das große Finale zum Jahresende mit vier Auftritten der „GÜTERSLOH SMALLSTARS“ in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Abschluß des ersten Jahrzehnts im neuen Jahrtausend gab es einen <a href="http://www.mickeymeinert.de/notizen/jade-prinzessin-live/" target="_blank">heimeligen Dezember-Sonntagabend in Lemgo</a> zur Unterstützung der Errichtung einer Kinder–Hospiz in Bielefeld / Bethel. Toll zu sehen, wie Menschen sich mit Leib und Seele einbringen um zu helfen und Zeichen zu setzen. </p>
<p>Das große Finale zum Jahresende mit vier Auftritten der „<a href="http://www.normcast.de/lokales/purple-schulz-und-die-gt-small-stars/" target="_blank">GÜTERSLOH SMALLSTARS</a>“ in der „WEBEREI“ in Gütersloh geriet wie all die Jahre zuvor zu einer mehrtägigen Party mit Klassentreff–Charakter, wiederum begeistert aufgenommen von den vielen Fans und Freunden dieses gesetzten Events. Die Euphorie verleitet zur Risikobereitschaft, Stücke zu interpretieren, die ich immer schon mal spielen und singen wollte. Nach „CHILD IN TIME“ waren dieses Mal „SHINE ON YOU CRAZY DIAMOND“, „HIGHWAY STAR“ und „STAIRWAY TO HEAVEN“ die Herausforderung. So bleibt es spannend, lebendig und man lernt doch immer wieder neue Facetten kennen, in den Titeln und an sich daselbst. Auch hier tiefer Dank allen Mitstreitern bzw. Familienmitgliedern, allen voran <a href="http://www.achimmeier.com/" target="_blank">ACHIM MEIER</a>, die treibende Kraft hinter dieser Institution.</p>
<p>An 2 Abenden dieser Konzertreihe beehrte uns <a href="http://www.normcast.de/normcast_podcast/normcast-157/" target="_blank">PURPLE SCHULZ</a> mit Sohnemann BEN als Special Guest. Ich muss schon sagen: ich bin begeistert! Offen, sympathisch, voller Humor und `ne echte Rampensau, danke für die Teilnahme und Freundschaft.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2010_02_01_mickey_und_purple.jpg" border="0" title="Purple Schulz und Mickey Meinert / Live Gt smAll Stars 2010"></center></p>
<p>Nun, da das neue Jahr allmählich Fahrt aufnimmt, die kalten Winterwochen hoffentlich bald hinter uns liegen, die unsäglich gebeutelten Menschen in Haiti weiterhin ums nackte Überleben kämpfen und unsere Regierung auf dem Talboden des uns umgebenden Schulden–Gebirges mit nicht mehr zu ermessenen Summen jonglieren, wage ich einen kleinen persönlichen Ausblick:</p>
<p><a href="http://www.muvrini.com" target="_blank">I MUVRINI</a> wird mein Jahr hauptsächlich bestimmen, im Zuge des bald erscheinenden neuen Albums „GIOIA“ gibt es verschiedene Tourneen in Europa, beginnend in Deutschland Ende Februar. Darüber hinaus hoffe ich endlich Zeit und Konzentration zu finden um mein eigenes Projekt, live &#038; recording, weiter zu verfolgen.</p>
<p>Nun gibt es erst einmal 2 Galas mit „<a href="http://www.otto-friesenjungs.de/" target="_blank">OTTO WAALKES &#038; DIE FRIESENJUNGS</a>“, mit Spaßgarantie. Im Frühjahr wartet der „<a href="http://crossroads-hamburg.de/do/46" target="_blank">ROBERT JOHNSON GUITAR AWARD</a>“ auf. Ich habe die Ehre, neben einigen Gitarren–Heroen einen der Masterclass–Workshops zu leiten und bei der Live–Performance in Hamburg von: „<a href="http://crossroads-hamburg.de/node/43/" target="_blank">THE SPIRIT OF GUITAR HEROES</a>“ mitzuwirken.</p>
<p>Höhepunkt der Sommersaison dürfte wieder der „Tourlaub“ mit I MUVRINI im August auf Korsika werden, gefolgt von einer üppigen Herbst–Tour vor allem in Frankreich.</p>
<p>Gepannt warte ich auf die neuen Western–Gitarren von „<a href="http://www.ortegaguitars.com/" target="_blank">ORTEGA</a>“, neugierig bin ich auf das neue <a href="http://www.atemlos.tv/" target="_blank">„SCHILLER“-Album „ATEMLOS“</a> und die anknüpfende Live–Tour, obgleich ich nicht mehr mitwirke. Wenn man aber solange mitgemischt hat, fühlt man sich verbunden&#8230;</p>
<p>Also, weiter geht’s, durch ein sicher spannendes und aufregendes 2010!</p>
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		<item>
		<title>Jade-Prinzessin Live</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 12:23:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Jadeprinzessin]]></category>

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		<description><![CDATA[Die folgende Aufnahme entstand am 13.12.2009 in Lemgo waehrend eines Benefizabends zugunsten des Kinderhospiz Bethel. Mickey Meinert &#038; Friends spielen die &#8220;Jade-Prinzessin&#8221; aus dem Album &#8220;Hin und Her&#8221;.

Special Guest: Joshua Meinert
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die folgende Aufnahme entstand am 13.12.2009 in Lemgo waehrend eines Benefizabends zugunsten des Kinderhospiz Bethel. Mickey Meinert &#038; Friends spielen die &#8220;Jade-Prinzessin&#8221; aus dem Album &#8220;Hin und Her&#8221;.</p>
<p><center><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/4HJs6eNSi1U&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/4HJs6eNSi1U&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></center></p>
<p>Special Guest: Joshua Meinert</p>
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		<title>Trachtenpaerchen, Scheunenblues, Herbst in Frankreich und Knastentertainment</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 14:31:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[I Muvrini]]></category>

		<category><![CDATA[Knast]]></category>

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		<description><![CDATA[September / Oktober 2009
Die zurückliegenden Wochen gestalteten sich etwas ruhiger, ganz im Sinne von &#8220;häusliche Eingewöhnung meets Special Events“. 
18.09.2009
Als FRIESENJUNGE rockte ich mit OTTO das Wiener Rathaus beim dortigen &#8220;TRACHTENPÄRCHENBALL“. Ich muss schon sagen: die Herrschaften dort haben es echt krachen lassen, in jedweder Beziehung. Allesamt in Trachten gekleidet (welch ein Anblick) kann man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>September / Oktober 2009</p>
<p>Die zurückliegenden Wochen gestalteten sich etwas ruhiger, ganz im Sinne von &#8220;häusliche Eingewöhnung meets Special Events“. </p>
<p>18.09.2009<br />
Als FRIESENJUNGE rockte ich mit OTTO das Wiener Rathaus beim dortigen &#8220;TRACHTENPÄRCHENBALL“. Ich muss schon sagen: die Herrschaften dort haben es echt krachen lassen, in jedweder Beziehung. Allesamt in Trachten gekleidet (welch ein Anblick) kann man ihre Ausgelassenheit schon fast als Feierwut bezeichnen. Des is leiwand&#8230;.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_09_18_trachten.jpg" border="0" title="(c) Mickey Meinert"></center></p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 20px">
<p>19.09.2009<br />
Von Wien ging es ins eher beschauliche Markoldendorf bei Einbeck. In einer eigens für dieses Blues–Festival hergerichteten Tischlerei–Scheune fand sich eine große Fangemeinde ein, um verschiedensten Blues–Stilen zu lauschen und heimelig abzufeiern.<br />
<img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_09_19_meinert_kropp_cover.jpg" border="0" title="(c) Mickey Meinert" style="float:right;margin-left:5px"><br />
Ich hatte das Vergnügen, mit meinem guten alten Freund &#038; Duopartner <a href="http://www.dieterkropp.com" target="_blank">DIETER KROPP</a>, seines Zeichens ein exzellenter Blues-Harp Spieler und Sänger / Entertainer, akustischen Blues zu performen, hauptsächlich deutschsprachige Titel von seinem Album: „HERZENSBRECHER“ <br clear="all"></p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 20px">
<p>10. &#038; 11.10.2009<br />
Und wieder auf nach Frankreich mit I MUVRINI, zum wohl letzten Mal in diesem Jahr. Anlässlich der zwei Auftakt-Gigs in der Nähe von Marseille, Bandol und Marignan, hatte die Sonne sich scheinbar vorgenommen, meinem leidgeprüften ostwestfälischem Gemüt in Erwartung eines halbjährlichen Schlechtwetter–Traumas einen nachhaltigen, vorerst letzten Sommergruß zu verpassen.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_10_10_auberge.jpg" border="0" title="(c) Mickey Meinert"></center></p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 20px">
<p>12.10.2009<br />
Nach stürmischem Start in Marseille bei Windgeschwindigkeiten von 100 Km/h kam ich endlich wieder in mein geliebtes Paris, wo ich vor einigen Jahren geraume Zeit verbracht und dort nicht nur mein Herz verloren habe. Viele Erlebnisse klopften an meine Erinnerungstür&#8230;.! Diesen freien Tag habe ich in vollen Zügen mit meinem Freund Achim Meier genossen.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_10_13_moulin_rouge.jpg" border="0" title="(c) Mickey Meinert"></center></p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 20px">
<p>13.10.2009<br />
Ursprünglich sollte dieser Tag auch noch in Paris zur freien Verfügung stehen, aber Jean-Francois fragte mich, ob ich nicht mitkommen wolle, um einen Nachmittags-Gratis-Gig im Gefängnis zu spielen. Ich stimmte zu, und so kam es zu einer – für mich – Grenzerfahrung. Ort des Geschehens war das &#8220;Maison Centrale de Poissy“, ein Hochsicherheitstrakt für Schwerverbrecher, für  Verurteilungen ab 12 Jahren aufwärts. Sehr bedrückendes Ambiente, unglaublichste Sicherheitsvorkehrungen physischer und elektronischer Art - an eine Flucht ist nicht im Traum zu denken. Keine Handys zugelassen, daher auch keine Fotos aus dem Inneren der Anstalt.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_10_13_prisongate.jpg" border="0" title="(c) Mickey Meinert"></center></p>
<p>In der Sporthalle schufen wir mit Gratis–Equipment innerhalb von 2 Stunden eine spielbare Live–Performance–Situation. Treibende Kraft hinter dem Zustandekommen des Auftritts war wohl ein hier einsitzender korsischer Freiheitskämpfer. Tatsächlich erschienen zum Gig ca. 100 Zuhörer von zur Zeit 180 Häftlingen. Wir spielten etwas über 1 Stunde vor aufmerksamen Publikum, in der Tat war man fast schon gebannt. So kamen fast alle Gefangenen hiernach zu uns Musikern um sich persönlich zu bedanken, ein paar Worte zu wechseln und die Freude über die willkommene Abwechslung auszudrücken. Die Phantasie und TV–geprägte Psyche haben natürlich bereits im Vorfeld einiges bewirkt und vorgegeben, die alles beherrschende Tristesse unterstützt aber auch ein gewisses Mitgefühl und die &#8220;normalen“ Gespräche mit den Häftlingen führt man durchaus genauso auch nach üblichen Shows. Angst war bei mir nicht vorhanden, eher das meine Reserviertheit wegen Sprachmängel als Abneigung verstanden werden könnte. Natürlich war auch Wachpersonal allgegenwärtig, man verhielt sich aber angenehm zurückhaltend. Ein nachhaltiges Bauchgrummeln hat leider mein letztes, durchaus intellektuelles Gespräch dort hinterlassen, geführt in teilweise 3 Sprachen. Nachdem wir das Gefängnis verlassen hatten, sagte mir ein Crewmitglied, mein letzter Gesprächspartner sei ein 2facher Frauenmörder. Weitere, sehr unschöne Details möchte ich mir hier jetzt sparen, aber meine folgende Nacht verlief entsprechend unruhig&#8230;.</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 20px">
<p>14. &#038; 15.10.2009<br />
Ein finales Konzert in St. Maur, einem Vorort von Paris, beendet die diesjährige Live–Saison mit I MUVRINI. Auch hiernach gibt es ein Treffen mit den Fans zu korsischen Köstlichkeiten. So klingt der Abend denn gemütlich aus. Zurück in Deutschland, erwarten mich jetzt noch Aufnahmen zum neuen Album von I MUVRINI sowie hoffentlich endlich die weiterführenden und konzentrierten Produktionsschritte an meinen eigenen neuen Songs &#038; Ideen. Infos hierzu folgen bald&#8230;&#8230;.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_10_15_mickeyplay.jpg" border="0" title="(c) Mickey Meinert"></center></p>
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		<title>Whale–Watching zum Dessert&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 21:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[On Tour]]></category>

		<category><![CDATA[I Muvrini]]></category>

		<category><![CDATA[I Muvrini Tour 2009]]></category>

		<category><![CDATA[Tourlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[30.08-06.09.09
Nach einem kurzen zur Wäsche–Aufbereitung und Schreibtisch–Fürsorge genutztem Heim–Intermezzo folgt nun der letzte Akt der diessommerlichen Live–Aktivitäten. Auftakt macht am 30.08. ein Freiluftkonzert in Poitiers, ca. 400 km süd–süd-westlich von Paris. Im dortigen „FUTUROSCOPE“-Park spielen wir vor 8000 gut gelaunten Besuchern bei freiem Eintritt und bestem Wetter eine verkürzte Show, nur etwa 100 Minuten.

Am folgenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>30.08-06.09.09</p>
<p>Nach einem kurzen zur Wäsche–Aufbereitung und Schreibtisch–Fürsorge genutztem Heim–Intermezzo folgt nun der letzte Akt der diessommerlichen Live–Aktivitäten. Auftakt macht am 30.08. ein Freiluftkonzert in Poitiers, ca. 400 km süd–süd-westlich von Paris. Im dortigen „FUTUROSCOPE“-Park spielen wir vor 8000 gut gelaunten Besuchern bei freiem Eintritt und bestem Wetter eine verkürzte Show, nur etwa 100 Minuten.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_08_30_st_poitiers.jpg" border="0"></center></p>
<p>Am folgenden Tag begeben wir uns mit Sack und Pack in den TGV nach Paris, um vom dortigen Charles-De-Gaulle-Airport nach La Reunion zu fliegen. Diese Insel ist ein französisches Überseedepartement und liegt im Indischen Ozean, südlich des Äquators und knapp 800 km östlich von Madagaskar. In Deutschland kennt man es kaum, ich war allerdings schon 1992 einmal mit STEPHAN EICHER dort. Schon damals war ich schwer beeindruckt von der hier beheimateten Verschmelzung der Kulturen aus 3 Kontinenten und noch mehr Nationalitäten. Eine Mischung aus Afrika, Asien, speziell vertreten durch Indien und China, sowie Europa / Frankreich. Diese Melange findet sich im Aussehen der Menschen, in der Küche, in der Musik und entsprechend natürlich auch in Architektur und Mentalität. Eine wirklich passende und toll gewählte Location zum „Grande Finale“!</p>
<p>Die Zeitdifferenz beträgt lediglich 2 Stunden, trotz allem sind wir nach durchflogener Nacht (10 ½ Stunden!) alle ziemlich gerädert. Und die Aussicht, am Tag unserer Ankunft auch gleich das erste Konzert zu spielen erfordert Durchhaltevermögen. So geschieht es denn auch in Saint Denis, der Hauptstadt dieser wunderbaren wilden Vulkaninsel. Volles Haus und Multi–Kulti, auch das hiesige Publikum ist total begeistert. Möglicherweise eine stille Solidarisierung zweier Inselvölker unter französischer Vormundschaft&#8230;?</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_09_01_st_dennis.jpg" border="0"></center></p>
<p>Hernach begeben wir uns nach Saint Gilles les Bains, etwa 1 Stunde entfernt und an der Westküste gelegen. Uns erwarten 2 komplett freie Tage in einem Luxus–Wellness Hotel direkt am Strand. Irgendwie war mir das vorher gar nicht bewusst, doch nun bin ich plötzlich mittendrin in einem Traumurlaub, wenn auch natürlich nur ganz kurz. Aber schon von der Strandbar des Hotels aus kann man Buckelwale sehen, die sich mit der klassischen und hoch aus dem Meer herausschiessenden Wasserfontäne ankündigen, wonach sie sich dann mit dem typischen Sprung blicken lassen, gekrönt von der zuletzt wieder in ihr Ozean – Reich eintauchenden, majestätischen Schwanzflosse. In den Küstengewässern, schon unmittelbar auf den ersten Metern bieten sich mir beim Schnorcheln bereits paradiesische Anblicke: Seeschlangen, Stein - , Kugel - und Papageienfische,  neben unzähligen anderen bezaubernden Exemplaren, all das noch gekrönt von fantastischen Korallen in allen Farben und bizarren Formen, kurzum: Wahnsinn! Aufpassen muss man neben der Vermeidung von Berührungen mit der ein oder anderen giftigen Gattung vor allem auf die extreme Meeresströmung. Davor wird ständig zurecht gewarnt, drum bin ich nicht mehr als 200 Meter hinausgeschwommen.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_09_02_st_gilles.jpg" border="0"></center></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_09_03_st_gilles.jpg" border="0"></center></p>
<p>Ach ja, der Grund unserer Anwesenheit: gespielt wurde natürlich auch noch, und zwar im ausverkauften Freilufttheater in den Hügeln über Saint Gilles les Bains mit dem atemberaubendem Ausblick über einen Abschnitt der Westküste. Wiederum einem Amphitheater nachempfunden, ist auch hier das Publikum gebannt und begeistert, geradezu erstaunlich, wenn man bedenkt, wie weit wir von Korsika entfernt sind. Die Sprache der Musik ist halt universell, grenzenlos und daher leicht verständlich.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_09_04_theatre.jpg" border="0"></center></p>
<p>Unsere Abreise gestaltet sich glücklicherweise als halber Urlaubstag, da der Flug wie bereits auf dem Hinweg über Nacht stattfindet. So hole ich mir noch einige letzte Schnorchel–Impressionen. Auch die Wale lassen sich zum Abschied wiederholt blicken. In Paris angekommen, mieten Achim und ich einen Kleintransporter, beladen diesen mit unserer Backline und fahren die 700 Km zurück in die ostwestfälische Heimat. Nach 24stündiger Reise sind wir wieder zu Haus. Mann, war das ein Sommer&#8230;..!!!!!</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_09_05_finale.jpg" border="0"></center></p>
<p>Die meisten Fotos der Sommer-Notizen habe ich selber mit meinem Handy gemacht, aber die meisten Live-Bilder hat <a href="http://www.schelpmeier.com" target="_blank">DIRK SCHELPMEIER</a> „geschossen“, dafür noch einmal meinen ganz herzlichen Dank!</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_09_05_mickeylive.jpg" border="0"></center></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Korsika Tour 2009 - Ein Resumée</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 10:16:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[On Tour]]></category>

		<category><![CDATA[I Muvrini]]></category>

		<category><![CDATA[I Muvrini Tour 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Davon werde ich noch lange zehren, ich hatte eine wunderbare Zeit, und wenngleich der August nicht ganz unanstrengend war, so gaben mir die Geschehnisse doch soviel Input, Sinnesfreuden und Energie, dass auch hier der Ausdruck: TOURLAUB für mich wieder angebracht sein dürfte.
Wie immer rast bei solchen Erlebnissen die Zeit, umso mehr dieses Mal, da wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Davon werde ich noch lange zehren, ich hatte eine wunderbare Zeit, und wenngleich der August nicht ganz unanstrengend war, so gaben mir die Geschehnisse doch soviel Input, Sinnesfreuden und Energie, dass auch hier der Ausdruck: TOURLAUB für mich wieder angebracht sein dürfte.</p>
<p>Wie immer rast bei solchen Erlebnissen die Zeit, umso mehr dieses Mal, da wir in 25 Tagen 20 Auftritte und 3 Proben zu absolvieren hatten. Die Eindrücke rauschen nur so vorbei und man findet kaum Zeit zur tieferen Besinnung auf das, was man gerade erfährt. Deshalb habe ich viele Handy-Fotos gemacht, um gewisse Momente später Revue passieren zu lassen. Und genau darum schreibe ich in knappen Sätzen einige der Erlebnisse nieder, also durchaus auch eigennützig&#8230;</p>
<p>Was I MUVRINI für mich so einzigartig macht, ist die Tiefe in ihrer von der Basis her traditionell geprägten Musik sowie in den Texten. Hier werden Inhalte Hand in Hand mit intensiven Emotionen transportiert, so spürbar, das es auch mich auf der Bühne immer wieder ergreift und bewegt. Der mediterrane Einfluss fügt seinen Teil hinzu, es wird Jahrhunderte altes, gewachsenes Lebensgefühl und Kultur lebendig erhalten, nicht zuletzt durch moderne Arrangements in Musik und Performance.</p>
<p>Viele junge Menschen konnte ich auf den Konzerten beobachten, ihrem Ausdruck entnahm ich viele glückliche bis träumende Momente. So kommt es nicht von ungefähr, das Künstler wie TINA ARENA, SARAH BRIGHTMAN, STING, STEPHAN EICHER usw. mit ihnen zusammenarbeiten und sie Hallen wie Paris / Bercy mühelos ausverkaufen. Und sie betreiben unglaublichen Aufwand in ihrer Heimat. So waren auf dieser Tour insgesamt 55 Personen stets mit dabei und beschäftigt, 5 Trucks wurden auf Korsika hin und her bewegt. Jedesmal, mit Ausnahme des letzten Konzerts, wurde die eigene Bühne aufgebaut, üppig dimensioniertes technisches Equipment vom Allerfeinsten installiert, wurden die mitgebrachten Stühle für das Publikum aufgestellt und an den Locations eine gewisse Infrastruktur geschaffen. Nach der Wirtschaftlichkeit mag ich da gar nicht fragen. Auf jeden Fall ist die Korsika–Tour ganz sicher auch allerbeste Promotion für dieses Projekt, das Publikum war sehr gemischt, vielleicht halb korsisch, halb touristisch. </p>
<p>So wächst die Legende um die beseelte Gruppe weiter, allen voran JEAN-FRANCOIS BERNARDINI, was für ein Sänger! Ihm gilt sicherlich mein Dank, dabei gewesen sein zu dürfen, am meisten aber danke ich meinem Freund ACHIM MEIER, er hat mich hier vorgestellt und empfohlen. Und ich danke allen Beteiligten, das sie mich so herzlich in ihrer Mitte aufgenommen haben. Bei und mit Euch fühle ich mich sehr wohl und freue mich auf zukünftiges&#8230;</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_09_05_resumee.jpg" border="0"></center></p>
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		<title>Das Finale</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 10:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[On Tour]]></category>

		<category><![CDATA[I Muvrini]]></category>

		<category><![CDATA[I Muvrini Tour 2009]]></category>

		<category><![CDATA[Tourlaub]]></category>

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Mi.,19.08.09
Schon trifft neuer Besuch ein: Thomas Supper von ORTEGA–Guitars gibt sich die Ehre für einen Kurzbesuch. Er möchte ein Video für die Webpage „Inside Ortega“ anlässlich meiner Tour mit „I MUVRINI“ erstellen, ein kleines Interview mit Hintergründen zu dieser Musik und den Gitarren. Auch sein erster Eindruck, bekommen im schönen kleinen Hafen von Campoloru (Campuloru) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_08_19_ortega.jpg" border="0"></center></p>
<p>Mi.,19.08.09<br />
Schon trifft neuer Besuch ein: Thomas Supper von ORTEGA–Guitars gibt sich die Ehre für einen Kurzbesuch. Er möchte ein Video für die Webpage „Inside Ortega“ anlässlich meiner Tour mit „I MUVRINI“ erstellen, ein kleines Interview mit Hintergründen zu dieser Musik und den Gitarren. Auch sein erster Eindruck, bekommen im schönen kleinen Hafen von Campoloru (Campuloru) an der Ostküste, passt in den durchgehenden Reigen der Konzertbesucher: Begeisterung allerorten, über die Musik, den Sound, das Ambiente. </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_08_19_mickey_und_achim.jpg" border="0"></center></p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 40px">
<p>Do.,20.08.09<br />
Porto (Portu) an der Westküste gilt nicht nur bei Insidern als der wohl schönste Hafen der Insel. Umspielt von steil aufragenden Bergen hat die Hand der Natur hier eine kleine zauberhafte Bucht gemalt. Die Bühne steht längs zum und am Wasser und wir werden Zeuge eines Sonnenuntergangs a la Hollywood. Die Lichttechniker ergreifen die Gelegenheit beim Schopf und lassen vor und nach der Show mit ihren 2 Lasern skurrile Grafiken und Figuren auf den gegenüberliegenden turmbewehrten Felsen tanzen, sehr zur Freude und Unterhaltung des Publikums, vor allem den jüngeren Beobachtern des Spektakels steht das Staunen in den Gesichtern geschrieben. Die Rückfahrt nach Bastia unternehme ich zusammen mit Thomas Supper, der darauf besteht, am Steuer zu sitzen. Daraus werden mehr als 3 Stunden, über engste Bergpässe längs steil abfallenden Schluchten, die wir ob der Dunkelheit nur vermuten können. Dabei müssen wir immer wieder mal den frei laufenden, in diesem Fall zumeist dösenden Kühen ausweichen und legen noch eine Pause auf ca. 1500 Meter Höhe ein, um uns einige Minuten am aller herrlichsten Sternenhimmel zu erfreuen.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_08_20_arbeitsplatz.jpg" border="0"></center></p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 40px">
<p>Fr.,21.08.09<br />
Heute spielen wir auf dem Gelände einer Glasbläserei in dem Ort Francardo (Francardu). Vorher bin ich noch mit Thomas am Strand von La Marana zwecks eines Video–Interviews für „ORTEGA“. Das Publikum ist besonders euphorisch, vielleicht liegt es an der intimen Atmosphäre, da etwas kleiner&#8230;&#8230; </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_08_21_cesar.jpg" border="0"></center><br />
<i>Unser Bassist und Mit – Sänger „CESAR ANOT“, der sich ganz besonders gut mit meinem Sohn Joshua verstanden hat. Er stammt aus Cote d`Ivoire, lebt in Paris und ist Multiinstrumentalist. Er arbeitet an und mit vielen Projekten, so unter anderem mit der Drummer–Legende TONY ALLEN und Singer / Songwriter DAMON ALBARN von Blur und Gorillaz. <a href="http://www.cesaranot.com/" target="_blank">http://www.cesaranot.com/</a></i></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_08_21_loic.jpg" border="0"><i><br />
Hier sehen wir LOIC TAILLEBREST, er spielt bei I MUVRINI die verschiedensten Flöten, Dudelsäcke sowie Clarinette.</i></p>
<p><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_08_21_spiko.jpg" border="0"><i><br />
Unser FOH–Sound Engineer PETER SPIECKER, genannt SPIKO aus Hamburg. Er arbeitet u.a. auch für ROSENSTOLZ, TOKYO HOTEL und STEFAN GWILDIS.</i></p>
<p><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_08_21_gilles.jpg" border="0"><i><br />
Der smarte GILLES ROSSI aus Bastia, ehemaliger Rallye–Fahrer und zuständig für den Monitor–Sound.</i></p>
<p><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_08_21_pierrot.jpg" border="0"><i><br />
Das ist PIERRE MICHELANGELI, genannt PIERROT, unser Backliner und Spaßvogel.</i></p>
<p><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_08_21_stephane.jpg" border="0"><br />
<i>Der lebenslustige Korse STEPHANE MANGIANTINI ist ein fantastischer Sänger und spielt auch Gitarre.</i></center></p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 30px">
<p>Ausserdem spielen noch in der Band: </p>
<p>THOMAS SIMMERL aus München, ein sehr präziser und grooviger Drummer &#038; Percusionist. Wir kennen uns seit 1996 (Juliane Werding) und sind seither befreundet. Er spielt noch in unzähligen anderen Produktionen und Bands mit.</p>
<p>LAURENCE DUPUIS aus Paris. Sie ist eine Virtuosin auf der Violine und sozusagen unser charmanter Bühnen – Engel.</p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 40px">
<p>Sa.,22.08.09<br />
Wenn ich gemeint habe, die schönsten Korsika – Spots bereits zu kennen, so werde ich heute eines Besseren belehrt. Gemeinsam mit Loic und den beiden Backlinern Pierrot und Manu fahren wir 2 Stunden vor dem Soundcheck zu den Kreidefelsen an der Küste von Bonifacio (Bunifaziu), wo wir hinunter ans Wasser klettern. Das Meer ist hier recht wild und hat mit seiner steten unaufhaltsamen Urgewalt überall Grotten und Höhlen in die Felsen hineingefressen. Welch ein Anblick! Die korsischen Kollegen animieren mich dazu, es ihnen gleichzutun und von den Klippen ins tobende Meer zu springen. Ich bezwinge die anfängliche Nervosität und kriege hernach kaum genug davon. Darüber hinaus erwartet mich unter Wasser eine Fülle von Fischen mit teilweise erstaunlichen Größen. Dabei wird mir noch bestätigt, das ganz in der Nähe Traumstrände mit weissem Sand auf meinen baldigen Besuch warten. Habe ich mir für nächstes Jahr fest vorgenommen&#8230;&#8230;</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_08_22_cliffs_1.jpg" border="0"></center></p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_08_22_cliffs_2.jpg" border="0"></center></p>
<p style="text-align: justify; margin-bottom: 40px">
<p>So.,23.08.09<br />
An diesem Sonntag in Propriano (Propia) geht es vor allem um die Umweltpolitik. So hat I MUVRINI Anfang August eine Single mit dem Titel „Canzona di un Rizzanese“ veröffentlicht. Der Rizzanese zählt zu den schönsten Gebirgsflüßen Europas, er liegt im Südwesten der Insel und mündet bei Propriano ins Meer. Nun hat man begonnen, den Fluß aus Gründen der Energiegewinnung zu stauen und nimmt damit eine beträchtliche Zerstörung der Umwelt in Kauf. Dagegen wird vehement angegangen, wahrscheinlich leider erfolglos. Auf jeden Fall gab es heute bereits eine Kundgebung mit einer Rede von Jean-Francois aus diesem Anlass und das Konzert steht ganz im Zeichen des Protestes mit Unterstützung von u.a.:<br />
AFC (Association pour une Fondation de Corse), Greenpeace, WWF u.v.m.<br />
Der sensationelle Sonnenuntergang leitete das sehr emotionale Konzert gebührend ein.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_08_23_propria.jpg" border="0"></center></p>
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<p>Mo.,24.08.09<br />
Bei der Gebirgsüberfahrt Richtung Ostküste kommt es wiederum zu vielen Begegnungen Mensch–Tier, dieses Mal aber doch zahlreicher als gewohnt. Traf man sonst vereinzelt Kühe, kleinere Wildziegenherden oder das ein und andere Schwein am Strassenrand an, kam die Schweineherde doch schon fast einer Versammlung gleich, gekrönt von der Ziege auf dem Autodach einer verzweifelten französischen Touristenfamilie.</p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_08_24_haustiere.jpg" border="0"></center></p>
<p>Als wir in Ghisonaccia ( Ghisunaccia ) ankommen, finden wir viele Mitarbeiter schon in blendender Laune vor. Die Crew – Party ist in vollem Gang, da uns einige bereits heute verlassen, am vorletzten Tag der Korsika – Tour. </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_08_24_crew_party.jpg" border="0"></center></p>
<p>So wird noch ein Gruppenbild geschossen, leider fehlen ein paar von uns, es ist aber dennoch eine schöne Erinnerung. </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_08_24_gruppenbild.jpg" border="0"></center></p>
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<p>Di.,25.08.09<br />
Hoch im Norden, an der Ostküste der Insel in Erbalunga findet das Abschlußkonzert der diesjährigen Korsika – Tour statt. Übrigens der einzige Auftritt ohne die eigene Bühne und die immer mitgebrachten Stühle, denn das Venue ist - einem Amphitheater gleich - angelegt. Es folgt eine sehr lebhafte, mit kleineren Späßen versehene Show mit enthusiastischem Ausklang, einigen wehmütigen Abschieden hernach sowie vielen logistisch geprägten Diskussionen über: wer nimmt was mit, was kommt wohin, wann und wo braucht man dieses und jenes wieder usw&#8230;&#8230;<br />
Ohne Schlaf breche ich um 05.00 Uhr auf zum Flughafen, im Gepäck neben den gebräuchlichen Sachen unzählige Eindrücke, Emotionen, Inspirationen und Melancholie, aber eben auch Hoffnung auf die nächste Korsika–Tour 2010. </p>
<p><center><img src="http://www.mickeymeinert.de/bilder/notizen/2009_08_25_i_muvrini.jpg" border="0"></center><br />
<i>Vorne links und rechts die Brüder ALAIN UND JEAN-FRANCOIS BERNARDINI, in der Mitte ihr langjähriger Mitstreiter STEPHANE MANGIANTINI</i></p>
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