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NUR EIN NARR

Montag, 8.Oktober 2007

Die Lebenslust sucht wieder mal
N´ treuen Freund für´ n Karneval
Ohne Kappe, alter Schnee
Ist lange her, tut nicht mehr weh

Denn nichts ist, wie´ s mal war, das ist sonnenklar
Und nichts bleibt wie es ist, aber gewiss, Du denkst, Du fühlst, Du bist
Jetzt und immerdar was ich schon immer war
Nur ein Narr, noch ein Narr, nur ein gottverdammter Na Na Na Na Narr

An der Götterbar ist doch alles klar

Schwer betrunken an Eigenblut
Was man alles tut, bis man friedvoll ruht
Käfighaltung, Wesenssucht, lebenslänglich
Ohne Bewährung im Gen – Gefängnis

Denn nichts ist, wie´ s mal war, das ist sonnenklar
Und nichts bleibt wie es ist, aber gewiss, Du denkst, Du fühlst, Du bist
Jetzt und immerdar was ich schon immer war
Nur ein Narr, noch ein Narr, nur ein gottverdammter Na Na Na Na Narr

Alles wunderbar an der Götterbar

Nur ein Narr an der Götterbar, leider wahr, nicht änderbar
Hier kommt noch ein Narr, doch ich komm schon klar

Die Illusion ist Doping für den Hürdenlauf
Die Schattenspringer sind heut leider nicht gut drauf
Lernten in der Meisterklasse Parolen leiern
Was bleibt, ist mein Versagen zu feiern

Denn nichts ist, wie´ s mal war, ist doch sonnenklar
Und nichts bleibt wie es ist, ganz gewiss, Du denkst, Du fühlst, Du bist
Jetzt und immerdar was ich schon immer war
Nur ein Narr, noch ein Narr, nur ein gottverdammter Na Na Na Na Narr

An der Götterbar ist doch alles klar

Nur ein Narr an der Götterbar
Nicht änderbar, hier kommt noch ein Narr

Hörprobe:


SEHNSUCHT

Montag, 8.Oktober 2007

Du gehst durch den Wald, ein Wald im Herbst
Du weißt, Du bist alt und das Du bald stirbst
Du vergisst die Zeit, alles ist ruhig, alles ist schön
Du denkst über alles nach, Du willst noch mal Deine Welt sehen

Denn Du hast Sehnsucht
Du hast Sehnsucht
Du hast Sehnsucht
Du hast Sehnsucht

Du kommst an einen Bach, Du kennst ihn noch von früher
Du nimmst einen Schluck, und Du merkst, Du wirst müder, müder
Ein letzter Blick, dann gehst Du weiter
Zu Deinem Lieblingsbaum, die letzte Sprosse Deiner Leiter

Du hast Sehnsucht
Du hast Sehnsucht
Du hast Sehnsucht
Du hast Sehnsucht

Du erreichst den Baum fast, dann fällst Du nieder
Du hörst Vögel singen, ewig junge alt bekannte Lieder
Der Baum ist nicht mehr weit, doch zu weit für Dich
Und trotzdem bist Du glücklich, dann holt der Tod Dich zu sich

Ah, Du hattest Sehnsucht
Du hattest Sehnsucht
Du hattest Sehnsucht
Du hattest Sehnsucht

Hörprobe:


STERNENSTAUB

Montag, 8.Oktober 2007

Wieder gibt die Nacht
Ihr Geheimnis preis und
Bringt uns Licht der Zeit des Ursprungs

Wir können Sternstunden sehn
In diesem Wimpernschlag der Blüte

Und wenn dann irgendwann
Dieser Weg endet
Alles, was bleibt, vereint – im Sternenstaub
Dann bist auch Du dabei
Wir sehen uns wieder
Alles entsteht erneut
Aus Sternenstaub

Wir sind Teil davon
Schon immer, wohl ewig
Fühl mich klein und doch einmalig

Wie es begann, wie hört´ s auf
Staub von den Sternen
Unendlich unterwegs

Und wenn dann irgendwann
Leben vorbei scheint
Alles, was bleibt, vereint im Sternenstaub
Dann bin ich auch dabei
Wir sehen uns wieder
Alles beginnt erneut
Mit Sternenstaub

Wir sehen das Licht der Zeit
Die Welt war nicht so weit
Wir ahnen was wir sind
Ein eitles Sternenkind
Und sehen wir schon das Licht
Da´ s die Erde nicht mehr gibt
Egal was ich auch glaub
Was war, was ist, was bleibt – STERNENSTAUB

Hörprobe: