Teil 14 – Nachbetrachtungen

Mickey`s Resumée

Was war das nun, ein Abenteuer, ein Job, eine Reise, ein (erfuellter) Traum? Wohl von allem etwas und wie immer bei solchen Angelegenheiten viel zu kurz. Die Zeit fliegt so dahin. Und das alles nur, weil eine Stadt sich selbst feiert… Aber wie!!!!

Dieser Gig, so meinte scherzhaft (mit einem Hauch von Ernsthaftigkeit) mein wunderbarer Gitarren–Kollege Kirk Ward, sei wohl die groesste Karaoke–Party der Welt, da meistens aus wirklich über zehntausend Kehlen beinahe jeder Song mit -gesungen, -gefeiert,  -celebriert,  –  gefiebert wurde.

Ich habe schon so einiges erlebt, aber das war wirklich besonders, irgendwie liebevoll und stolz! Einige „Gaensehaut“-Momente galt es zu ueberstehen, so wundervoll und zugleich gefaehrlich, denn immerhin stehe ich auf der Buehne und sollte die richtigen Toene zur rechten Zeit spielen.

Besonders gluecklich bin ich ueber den Umstand, dass mein Sohn Joshua dieses Erlebnis -das Konzert- mit mir teilen durfte und mir, wie fast schon zu selbstverstaendlich, zur Hand ging. Er hat auch die Fotos mit unseren Handys gemacht, die Qualitaet entspricht dem Equipment, die Atmosphaere ist trotzdem hautnah spuerbar.

Bei all der Technik, die zur Aufzeichnung des Abends aufgefahren wurde, habe ich die grosse Hoffnung, irgendwann eine DVD oder zumindest eine CD dieses Abends einlegen zu duerfen. Waere eine wunderbare und nachvollziehbare Erinnerung an mein erstes praktiziertes Linksverkehr–Erlebnis, auch noch für meine Enkel!? Offiziell und persoenlich ist mir davon allerdings noch nichts zugetragen worden.

Rueckblickend bleibt haften, das die Kollegen auf wunderbar sympathische und offene Art den fremden Deutschen aufgenommen haben, jederzeit hilfsbereit, liebevoll und deftig humorvoll – eben britisch!

Also kann ich mich gar nicht genug bedanken, nicht nur bei den Band–Kollegen, sondern auch bei Kevin, den Leuten von den „PARRSTREET–STUDIOS“ und  vielen mehr. Mein allergroesster Dank gilt allerdings zwei Menschen, die bei der Veranstaltung selbst gar nicht mitgewirkt haben.

Zum einen GARY WALLIS, er hat mich im November 2007 als zu der Zeit musikalisch Verantwortlicher gefragt, ob ich nicht Lust und Zeit haette, mitzumachen. Voraussetzung damals aber auch: Bring all Dein Vintage–Zeug mit, also reise mit Deinem Auto an. Ich habe sofort und ohne zu zoegern zugesagt.

Zum anderen NORMAN OSTHUS, der mich wie selbstverstaendlich von dem Moment meiner Offenbarung an unterstuetzt und gefeatured hat und darueber hinaus auch diesen Blog betreut und ermoeglicht hat. Ohne ihn waere diese ganze Angelegenheit zwar passiert, aber ohne Eure Wahrnehmung. Dafuer hat er einige Naechte geopfert, denn ich konnte ihm lediglich unbearbeitetes Material  zukommen lassen, den Rest musste er erledigen. Er hat es liebevoll und gruendlich getan! (Anmerkung von Norman: Danke und gern geschehen! Der Setzer 🙂)

Ich danke auch all meinen Freunden, Bekannten, an mir oder dieser Geschichte Interessierten, fuer die teils interaktive oder einfach wahrnehmende Teilnahme an diesem kleinen Abenteuer eines ostwestfaelischen Musikers in „Beatles–Town“. Was es nicht so alles gibt……….

Mickey Meinert, im Januar 2008

 

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